Schasching: Positives Signal für Zusammenarbeit der Verbände

EM-Großprojekt als Chance für Österreichs Sport

Am 4. Jänner ging in Wien mit dem "2. Alexa-Gedenkturnier" das größte Fußball-Nachwuchsturnier Österreichs zu Ende. Unter den Augen des Fußball-Teamchefs kickten 128 Nachwuchsmannschaften um Titel in sechs Altersstufen. "Als Beispiel für dachverbandsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Sportunion und ASKÖ hat sich das Turnier in den letzten beiden Jahren bereits bewährt", so die SPÖ-Sportpolitikerin Abg. z. NR Beate Schasching am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, die neue sportpolitische Ansätze für das Prestigeprojekt Euro 2008 anregte.****

Jedes Jahr zu Weihnachten laden ASKÖ Wien, Sportunion Wien und der Wiener Fußballverband zu Österreichs größtem Fußball-Nachwuchsturnier in die Sporthalle Hopsagasse in Wien. Zur heurigen Jahreswende nahmen 128 Mannschaften am Turnier teil: Eine neue Rekordteilnehmerzahl. Auch Fußball-Teamchef Hans Krankl besuchte das Turnier, um Ausschau nach neuen Talenten zu halten.

Die SPÖ-Sportpolitikerin und stellvertretende Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, Abg. z. NR Beate Schasching sieht in dem Turnier gerade in Hinblick auf die kommende Euro 2008 ein wichtiges Signal. "Das Turnier hat gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der Verbände für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist. ASKÖ und Sportunion arbeiten in Wien schon seit langem eng zusammen und diese Zusammenarbeit ist nicht nur im Bereich Fußball fruchtbringend. ASKÖ, SPORTUNION und Fußballverband garantieren gemeinsam für ein professionelles Umfeld, in dem sich unsere NachwuchssportlerInnen messen können. Die Mannschaften finden ideale Bedingungen vor und können vor Publikum in einer großen Halle wichtige Erfahrung sammeln."

Schasching regte eine verstärkte Bündelung aller Kräfte für das Großprojekt Euro 2008 an. Die Zusammenarbeit der Verbände ist für sie nicht der einzige Faktor. Die Nationalratsabgeordnete will auch die Förderstrukturen im Zusammenhang mit dem Großereignis überdenken. "Einnahmen für den Staatshaushalt in Milliardenhöhe sind zu erwarten und daher muss es in dem Zusammenhang auch erlaubt sein, über eine mögliche Neuordnung der Sportförderung zu reden. Das, was der Sport für unsere Gesellschaft nachweislich erwirtschaftet, sollte teilweise auch direkt wieder in den Sport zurückfließen. Damit könnten Verbände, die entsprechend wirtschaftlich arbeiten, in die Lage versetzt werden sich selbst zu finanzieren und die Bundessportförderungsmittel stünden für all diejenigen frei, die wohl förderungswürdig, aber nicht im großem Rahmen vermarktbar zu sein scheinen", so Schasching.

In Sachen Nachwuchsarbeit heißt es ab sofort anpacken: "Für eine gezielte Nachwuchsarbeit ist so ein Großereignis natürlich eine Bewährungsprobe, die Vorbildcharakter auch für andere Sportarten haben kann. Das kann natürlich nicht nur Veranstaltungen, sondern auch andere Förderungsprojekte betreffen. Dass mit der Zusammenarbeit in Wien hier ein positives Vorbild gegeben werden kann, freut mich als Präsidentin der ASKÖ Wien natürlich ganz besonders."(Schluss)up/um

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