GIS Gebühren Info Service GmbH zeigt Herz und Engagement

145.000 Euro Spendengeld von ORF-Gebührenzahlern lindert Schicksalsschläge

Wien (OTS) - Auch Unternehmen, die sich tagein, tagaus mit
trockenen Zahlen und Daten der Geldeinhebung befassen, besitzen Herz und Engagement. Das hat das Gebühren Info Service (GIS) mit seiner Aktion zu Gunsten von "Licht ins Dunkel bewiesen: Mit rund 145.000 Euro (mehr als zwei Millionen Schilling) Spenden trägt es im 30. Jahr von "Licht ins Dunkel" wesentlich dazu bei, Not leidenden Menschen in Österreich, besonders Kindern, zu helfen.
Im Rahmen einer "Beilagen-Aktion" wurde im Oktober des Vorjahres der Rundfunkgebühren-Rechnung an alle Barzahlungskunden ein Spenden-Erlagschein beigelegt. Mehr als 8.200 Spender nützten diese Möglichkeit.

Alle Spendengelder erhält der Verein "Licht ins Dunkel", der völlig selbstständig über Unterstützung einzelner Projekte und über die Vergabe der Mittel entscheidet. Er unterliegt strengsten Kontrollen. Ihm gehören die Lebenshilfe Österreich, die Österreichische Gesellschaft "Rettet das Kind", die Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer, die Österreichischen Kinderfreunde, das Österreichische Komitee für UNICEF, die Diakonie Österreich sowie Caritas Österreich an.
Rund 100 Vereine der Arge Rehabilitation erhalten Unterstützung für Behindertenarbeit. Der Soforthilfefond unterstützt jährlich rasch und unbürokratisch etwa 4.500 Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind vor allem dann, wenn die öffentlichen Stellen und Behörden nicht genug Hilfe geben können. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Jugendämtern gelingt es uns, rasch und effizient zu helfen.

Im letzten Aktionsjahr, das mit Ende März 2002 abgeschlossen wurde, konnte 2.945 Familien - damit insgesamt 8.605 Kindern - rasch und erfolgreich Unterstützung gegeben werden. Darunter ist ein Wiener, der mit seinen einjährigen Drillingen alleine lebt. Voll berufstätig, musste er sein Leben völlig umgestalten. Den Alltag mit Berufstätigkeit und Versorgung der Kinder meistert er bemerkenswert, die finanzielle Situation ist jedoch sehr angespannt, da er alles dreifach einkaufen muss.
Im Burgenland verunglückte wenige Tage vor Weihnachten Herr P. im Alter von 42 Jahren bei einem Verkehrsunfall tödlich. Er hinterlässt seine Frau und drei minderjährige Kinder.
In Oberösterreich hatten Frau H. und ihre Tochter im Juli einen schweren Verkehrsunfall. Die zweijährige Tochter ist seit diesem Unfall ab dem ersten Halswirbel gelähmt und wird künstlich beatmet. Nach drei Monaten Intensivstation und zwei Monaten Rehabilitation wird das Mädchen zu Hause betreut. Nun muss ein behindertengerechter Pkw angeschafft und das Wohnhaus adaptiert werden.

In Niederösterreich bemüht sich Familie K., ihrer 17-jährigen Tochter eine Ausbildung zu verschaffen, die es ihr ermöglicht, einmal selbstständig zu arbeiten. Das Mädchen ist von Geburt an blind und besucht eine Handelsschule im Bundesblindeninstitut. Um zu Hause lernen zu können, wurde dringend eine blindengerechte Computerausrüstung benötigt.
In Salzburg konnte für den schwerstbehinderten zwölfjährigen Sohn der Familie B. ein Treppenkuli für die Schule finanziert werden.
In Kärnten hat sich der Sohn von Familie A. durch einen Sprung in einen Teich den Halswirbel gebrochen. Er ist seither querschnittgelähmt. Trotzdem besucht er das Gymnasium. Doch wegen seiner schweren Behinderung benötigt er für die Schule unbedingt ein Notebook. Da die Kosten für den behindertengerechten Umbau des Hauses die Familie sehr belastet haben und Herr A. Alleinverdiener ist, wurde eine Zuzahlung zum Notebook geleistet.

In Tirol verlor Familie F. durch einen Brand das landwirtschaftliche Gebäude. Das Wohnhaus wurde auch in Mitleidenschaft gezogen. Ein halbes Jahr später erkrankte Herr F. an Krebs. Die Landwirtschaft wurde wieder aufgebaut, wodurch sich die Familie stark verschuldete. Der Vater, Herr F., ist nun verstorben und Frau F. steht mittellos mit ihren drei minderjährigen Kindern da.
Herr D. aus Vorarlberg wurde in der Schweiz bei einem Motorradunfall lebensgefährlich verletzt. Er musste sofort in der Schweiz behandelt werden. Die Hubschrauberkosten und die Spitalskosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Familie ist durch diese Kosten in eine finanzielle Notlage geraten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Herr D. seinen zuletzt praktizierten Beruf nicht mehr ausüben kann. Beide Söhne von Familie A. aus der Steiermark leiden an einer schweren Muskelerkrankung und sind schwerstbehindert. Sie müssen gefüttert, gewickelt, gewaschen und getragen werden. Auf Grund der Behinderung beider Kinder musste ein großer Pkw angeschafft werden. Für die Anschaffung hat der Soforthilfefonds von "Licht ins Dunkel" eine Zuzahlung geleistet.

Weitere Fälle, in denen geholfen wurde, sowie Informationen zum Rechenschaftsbericht und den Kontrollmaßnahmen unter http://lichtinsdunkel.orf.at.

Rückfragen & Kontakt:

ORF-"Licht ins Dunkel"
Christine Kaiser
(01) 878 78 - DW 12422
0664/627 80 70
http://lichtinsdunkel.orf.at

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