Walch: "Österreicher zuerst" – auch am Arbeitsmarkt

Bestehende Arbeitsplätze sichern, neue Arbeitsplätze schaffen

Wien, 2003-01-02 - (fpd) – In seinem Neujahrsaufruf sprach sich am Donnerstag der Bundesobmann-Stellvertreter der FPÖ, NAbg. Max Walch, für eine Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher aus. "Auch auf dem Arbeitsmarkt muss die Devise ‚Österreicher zuerst’ gelten. So lange die Arbeitslosenzahl in Österreich nicht gesenkt werden kann, dürfen keine zusätzlichen Arbeitsbewilligungen für Nicht-EU-Bürger ausgestellt werden", betonte Walch. Vorrangiges Ziel sei es, neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende zu sichern. Walch bezeichnete "das Jahr 2003 als ‚Jahr der Arbeitnehmer in Österreich’." ****

Die FPÖ hat die Steigerung der Beschäftigung und die Senkung der Arbeitslosigkeit in Österreich zum Ziel", betonte der FP-Vizeobmann. Anstatt Arbeitslosigkeit zu fördern, müsse es zur Finanzierung der Arbeitsplätze kommen. Konkret forderte Walch in diesem Zusammenhang, dass die Förderung durch das AMS für Langzeitarbeitslose weiter ausgebaut wird.

Derzeit bekomme der Arbeitgeber – je nach Vereinbarung – einen befristeten Lohnkostenzuschuss für die Anstellung von Langzeitarbeitslosen. "Diese erhalten somit eine Chance, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen." Walch sprach sich dafür aus, dass es "hierbei eine Teilverpflichtung für Arbeitgeber geben muss." Es könne nicht sein, dass Arbeitgeber für Dienstnehmer Förderungen erhalten, diese jedoch nach Beendigung der AMS-Förderung wieder gekündigt werden. Hier müsse es zu einer klaren gesetzlichen Regelung kommen. "Mindestens der Zeitraum der Inanspruchnahme der Förderung muss sich der Dienstgeber weiter verpflichten, den zuvor geförderten Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen", forderte Walch.

Der Versuch, Langzeitarbeitslose wieder ins Berufsleben einzugliedern, dürfe keinesfalls darin enden, dass Betriebe geförderte Arbeitskräfte einstellen und nach dem Ende der Förderung – wie am Fließband – einen neuen Vertrag mit dem AMS eingehen, in dem sie einen neuen Mitarbeiter aus der Langzeitarbeitslosigkeit rekrutieren und wieder Förderungen kassieren, betonte Walch abschließend. (schluss) bt

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat
Tel.: 0664/152 40 47

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0002