Boomender Wintertourismus: Personalreserven voll ausgeschöpft

Schenner: Entwicklung rechtfertigt Aufstockung der Saisonnier-Kontingente - Reibungslose Euro-Umstellung dank guter Vorbereitungen

Wien (PWK007) - Österreichs Fremdenverkehrszentren sind zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag ausgezeichnet gebucht. Das schöne Wetter und die überwiegend gute Schneelage locken so viele Wintergäste aus dem In- und Ausland wie schon lange nicht in die alpinen Regionen. Erfreuliche Nächtigungszuwächse registrieren auch der Städtetourismus - Wien war beispielsweise über Silvester praktisch ausgebucht - und die Thermenregionen im Burgenland und in der Steiermark.

Bedingt durch die gute Nachfrage sind die Personalreserven im Tourismus derzeit voll ausgeschöpft. Die Zahl der vermittelbaren Mitarbeiter hält sich in sehr engen Grenzen, die von Gewerkschaftsseite immer wieder ins Treffen geführte Arbeitslosenrate ist im Dezember weiter zurückgegangen. "Insgesamt gibt die Entwicklung unseren Bemühungen, rechtzeitig die notwendige Zahl an Mitarbeitern zu bekommen, Recht", zieht der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Johann Schenner, eine erste Zwischenbilanz.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein habe dafür gesorgt hat, dass die notwendige Zahl von 8.800 Saisonniers rasch und unbürokratisch erreicht werden konnte, hebt Schenner hervor. "Dank Bartenstein war der Zugriff auf das Kontingent diesmal bereits ab Anfang November möglich, was den Betrieben eine entsprechende Personalplanung ermöglichte. Unter Sozialministerin Lore Hostasch waren die Saisonkontingente erst Ende November oder gar erst Anfang Dezember erlassen worden, also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Saison teilweise - vor allem in den Gletscherregionen - schon begonnen hatte."

Überraschend gut und reibungslos wurde in den Tourismusbetrieben die Euro-Umstellung bewältigt. Selbst in der Silvesternacht, in der es einen ersten starken Ansturm gab, gab es kaum Probleme, berichtet Sektionsobmann Schenner: "Kleinere Wartezeiten, die da oder dort auftraten, wurden von den Gästen mit Humor und einer spürbaren "Europhorie´ aufgenommen". Insgesamt lief es besser, als man erwarten konnte. Dieser Erfolg sei nicht zuletzt auf die intensiven Vorbereitungen und Schulungen während der vergangenen Monate zurückzuführen, betont Schenner. (hp)

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