Handel meistert Euro-Umstellung mit Bravour

Lemler, Obmann der Bundessektion Handel der Wirtschaftskammer Österreich: "Erster Tag der Euro-Umstellung sehr gut gelaufen"

Wien (PWK004) - "Der Handel hat den ersten flächendeckenden
Einsatz des Euro sehr gut bewältigt, das von einigen befürchtete Chaos an den Kassen blieb aus", freut sich Erich Lemler, Obmann der Bundessektion Handel der Wirtschaftskammer Österreich. Bei den großen Handelsorganisationen kam es zu keinen längeren Wartezeiten an den Kassen, bei kleineren Einzelhandelsunternehmen ist mit geringen Verzögerungen zu rechnen.

Es zeigt sich, dass der Handel hervorragend auf die Währungsumstellung vorbereitet war. "Dazu trug zum einen die ausgezeichnete Informationsarbeit der Bundessektion Handel -zahlreiche Broschüren wurden aufgelegt, Veranstaltungen und Beratungsgespräche durchgeführt, bei - zum anderen war der Handel mit ausreichend Euro-Wechselgeld ausgerüstet", betont Lemler. Die größeren Handelsorganisationen hatten zusätzlich das Personal aufgestockt, sodass längere Transaktionszeiten im Allgemeinen keine wesentlich längeren Wartezeiten zur Folge hatten. Die Umstellung der Kassensysteme im Einzelhandel verlief ohne Pannen.

Bis zum 28. Februar ist der Handel noch verpflichtet, auch Schillingbeträge anzunehmen. Trotzdem appelliert Lemler an die Konsumenten "große Schillingbanknoten sowie den Inhalt von Sparschweinen bei den Bankinstituten in Euro zu wechseln, um die Transaktionszeiten an den Kassen möglichst kurz zu halten". Die Bundessektion Handel geht davon aus, dass der Schilling in 2 bis 3 Wochen aus dem Verkehr gezogen sein wird, wenn den Konsumenten ausschließlich Euro-Wechselgeld herausgegeben wird.

Bis zum 28. Februar besteht unverändert auch die Verpflichtung zur doppelten Preisauszeichnung, nach der der Schillingbetrag dem entsprechenden Euro-Betrag voranzustellen ist.

"Ich bedanke mich bei den Handelsangestellten für die gute Motivation und bei den Konsumenten für das große Verständnis für mitunter auftretende Wartezeiten. So wird auch die größte Währungsumstellung in der Geschichte erfolgreich über die Bühne gehen", sagt Bundessektionsobmann Lemler. (GT)

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