Kronberger: Aufhebung der Atomstromimporte inakzeptabel

Einmal mehr Grund, "Nein-zu-Temlin"-Volksbegehren zu unterschreiben

Wien, 2002-01-03 (fpd) - Die vom Wirtschaftsminister geplante Aufhebung der Atomstromimporte aus gefährlichen AKWs bezeichnete der freiheitliche EU-Abgeordnete und Energieexperte Hans Kronberger als inakzeptabel und einmal mehr als einen dringenden Anlaß, das "Nein-zu-Temelin"-Volksbegehren zu unterzeichnen. ****

"Denn ist Temelin erst einmal in Betrieb, drohen auch schmutzige Atomstromimporte aus Tschechien nach Österreich", warnte Kronberger. "Die Politik hat Temelin bisher nicht verhindern können, deshalb ist jetzt die Bevölkerung an der Reihe, ihren Ängsten und Sorgen Ausdruck zu verleihen und ein klares Zeichen gegen das gefährliche AKW Temelin zu setzen."

Kronberger: "Jeder einzelne ist aufgefordert, diese letzte Chance zu nutzen, um die Inbetriebnahme Temelins zu verhindern, so wie damals bei der Abstimmung gegen das AKW Zwentendorf die Bürgerinnen und Bürger Österreich vor dem Atomwahnsinn bewahrt haben."

Auf völliges Unverständnis trifft bei Kronberger die Hetzkampagne von Rot und Grün gegen das "Nein-zu-Temelin-Volksbegehren". Anstatt die berechtigten Atomsorgen der Österreicherinnen und Österreicher zu vertreten und an einem gemeinsamen Strang in eine atomfreie Zukunft zu ziehen, werde hier Katz und Maus auf dem Rücken der Sicherheit der Bevölkerung gespielt.

Abschließend forderte Kronberger auch den Wirtschaftsminister noch einmal dringend auf, die geplante Aufhebung der gefährlichen Atomstromimporte zu überdenken und damit den Schrottreaktoren rund um Österreich eine Absage zu erteilen. (Schluß)

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