Österreichische Gesellschaft für Ernährung - Thema des Monats Jänner 2002: Gesunde Gewürze

Wien (OTS) - In den letzten Jahren hat die Globalisierung auch vor den heimischen Gewürzschränken nicht halt gemacht. Neben dem altbewährten Salz und Pfeffer sind exotische Gewürze in unsere Küchen eingezogen. Kräuter und Gewürze bringen nicht nur Abwechslung auf den Teller, sie haben auch gesundheitsfördernde Wirkungen. Schon seit Jahrhunderten weiß man, dass Gewürze zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden beitragen. Durch richtiges Würzen können Verdauungsbeschwerden gelindert, Herz und Kreislauf entlastet werden.

Gewürze sind getrocknete Pflanzenteile und werden Lebensmitteln und Speisen zugesetzt, um Aroma und Farbe zu verbessern. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, scharfschmeckende Stoffe, Bitterstoffe, Schleim- und Gerbstoffe, aber auch Vitamine und Mineralstoffe. Je nach Zusammensetzung üben Kräuter und Gewürze unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper aus. Eine der wichtigsten physiologischen Funktionen ist die Steigerung der Speichel- und Magensaftausschüttung. Die erhöhte Magensaftausschüttung erleichtert die Verdauung im Magen und verbessert so die Bekömmlichkeit einer Mahlzeit. Vor allem Ingwer und Curry sind dafür bekannt. Gegen Verdauungsbeschwerden hilft häufig schon ein kandiertes Stück Ingwer oder eine Tasse Ingwertee. Noch besser ist es jedoch, die Speisen mit frischem Ingwer oder Ingwerpulver zu würzen. Auch die Gewürzmischung Curry unterstützt die Verdauungsorgane. Die Inhaltsstoffe der einzelnen Zutaten wirken verdauungsfördernd und appetitanregend. Scharfe Gewürze wie Paprika, Chili und Pfeffer beeinflussen die Herztätigkeit günstig und fördern die Durchblutung. Chilis, Zwiebeln und Knoblauch haben außerdem antibakterielle Eigenschaften und wirken günstig bei Infekten.

Gewürze machen das Essen appetitlicher, abwechslungsreicher und bekömmlicher, und leisten so einen wertvollen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung.

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Autorin: Sonja Pasaurek

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