ARBÖ: Streusplitt lässt wieder Windschutzscheiben splittern

Kaputte Windschutzscheiben müssen nicht getauscht werden

Wien (ARBÖ) - Der Winter sorgte in den letzten Wochen häufig für schneebedeckte und stellenweise auch vereiste Fahrbahnen. Um die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu gewährleisten wurde eine große Menge Splitt ausgestreut. Doch der Streusplitt hat nicht nur viele Vorteile, sondern auch einige Nachteile. Abgesehen von der Schleudergefahr bei Rollsplitt sind die aufgewirbelten Kieselsteine auch eine Gefahr für die Windschutzscheibe, so die ARBÖ-Techniker.

Sollte die Windschutzscheibe durch einen Steinschlag, ausgelöst durch einen vorausfahrenden Fahrer, beschädigt werden, raten die ARBÖ-Verkehrsjuristen von einer wilden Verfolgungsjagd des "Unfallgegners" dringend ab. Wer eine Kaskoversicherung für sein Fahrzeug hat, der kann den Glasbruch bei der eigenen Versicherung geltend machen.

Der ARBÖ repariert österreichweit mit speziellen Geräten durch Steinschlag beschädigte Windschutzscheiben. In einem speziellen Verfahren werden dabei die kleinen Einschläge an der Windschutzscheibe mit Kunstharz gefüllt das nach dem Aushärten genauso durchsichtig ist wie Glas. Das ist in jedem Fall wesentlich billiger als der Tausch der kompletten Scheibe, die durchschnittlich 580 Euro / 7.980,97 kostet. Da die Scheibe meistens mit der Karosserie verklebt ist, kann sie nur mit hohem Arbeitsaufwand gewechselt werden.

Weitere Vorteile der Reparatur gegenüber dem Scheibentausch:

  • der Kauf einer neuen Mautvignette bzw. Begutachtungsplakette entfällt
  • das Wageninnere bleibt von Glasscherben verschont
  • die Abfallentsorgung entfällt

Wer den "Steinschaden" an der Windschutzscheibe beim ARBÖ reparieren lassen will, sollte die Schadenstelle so rasch wie möglich abdecken, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern (beispielsweise mittels Leukoplast aus dem Autoverbandskasten). Bei Schäden im unmittelbaren Sichtbereich des Fahrers (Augenhöhe) sollte - im Interesse der Verkehrssicherheit - weiterhin die Scheibe getauscht werden, so die ARBÖ-Techniker abschließend.

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