Fahrplanwechsel bei DB-Cargo im Rahmen von Mora C - AUDIO (web)

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Anmoderation
Mit Beginn des neuen Jahres ändert DB Cargo den Fahrplan. (weiterer Text über ots)

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Der Güterverkehr der Bahn muß sparen, aber es kommt nicht so schlimm, wie von vielen befürchtet

Wo genau der Rotstift angesetzt werden musste, das zeigt eine Untersuchung, die DB Cargo letztes Jahres durchgeführt hat.

Verluste in dreistelliger Millionenhöhe verursachten insbesondere zahlreiche der bisherigen 2.100 Güterverkehrsstellen.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, so das Ergebnis der Untersuchung, seien nur maximal 1.463 Güterverkehrsstellen gesund.

O-Ton (ors04981) Klaus Kremper, Projektleiter Mora C (52 sec.)

Es werden 1463 Güterverkehrsstellen am 2. Januar betrieben werden von DB-Cargo, das sind 100 mehr als wir eigentlich prognostiziert haben. Und der Grund, warum wir nun mehr erhalten können, als wir prognostiziert haben ist ganz einfach der, dass die Durchsetzung von Mora C von keinem Kunden mehr angezweifelt wurde. Und das wiederum führte dazu, dass die Kunden bereit waren, auch über Preiserhöhungen mit uns zu sprechen, Mengenausweitungen hier und da zu Gunsten der Schiene vorgenommen haben. Und wir in vielen Fällen auch die Betriebsprogramme, also die Anzahl der Bedienungen pro Tag oder pro Woche verändern konnten. So dass wir in Summe dann eben eine Situation geschaffen haben, in der es möglich war, die eine oder andere Güterverkehrsstelle dauerhaft für die Schiene zu erhalten.

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MORA C, das Sanierungsprogramm der Bahn für den Güterverkehr, soll das bisher eher komplexe System im Einzelwagenverkehr also einfacher und schlanker machen.

Das Ziel der Maßnahmen: mehr Direktverbindungen und weniger Umstellungen und unproduktive Standzeiten.

Die Vorteile für die Kunden: Höhere Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Transporte.

Über 3000 von 11.000 Einzelfahrplänen verändert DB-Cargo dafür ab 2. Januar. Bei normalen Fahrplanwechseln waren es nur 800 Veränderungen.

O-Ton (ors04982) Bernd Malmström, Vorstand DB Cargo (0:29 sec.)

Wir wollen mit diesem Projekt unseren Einzelwagenverkehr sanieren. Der ist ja seit vielen Jahren hoch defizitär. Wir wollen aber sanieren, das bedeutet nicht aufgeben. Wir werden unserer gesamtes Produktionssystem sehr viel einfacher gestalten. Und wir werden weniger rangieren. Aber das bedeutet auch , dass wir nicht mehr jeden Kunden in der gesamten Fläche bedienen werden, wie wir das bisher gemacht haben.

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Um den Großteil der Güter weiter auf der Schiene fahren zu können, bietet DB Cargo betroffenen Kunden umfangreiche Alternativen an.

Dies kann die Verlagerung auf eine andere Verkehrsgüterstelle oder die Zusammenarbeit mit einer Privatbahn oder einer Spedition im Nahbereich sein.

Leistung mit hoher Qualität zu erbringen und dies zu vernünftigen Preisen: das Ziel des Sanierungsprogramms.

Für die Bahn das einzige Rezept, die Marktanteile zu steigern und die Arbeitsplätze zu sichern.

Bis spätestens 2004 soll Mora C Schritt für Schritt abgeschlossen sein.

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