Papházy: 2002 muß Jahr der Privatunis und Fachhochschulen sein

Wien, 2002-01-02 (fpd) - Für FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy muß 2002 auch als Jahr der Privatunis und Fachhochschulen in die österreichische Wissenschaftsgeschichte eingehen. "Es ist wichtig, im Rahmen des überaus positiv verlaufenden Unireform-Prozesses auch die notwendigen Weichen für die Zukunft der Privatunis und Fachhochschulen in Österreich zu stellen," so Papházy heute. ****

2002 solle für Privatunis eine tatsächliche und weitestgehende Gleichstellung mit autonomen öffentlichen Unis bringen. Dazu sollten insbesondere auch überfällige Änderungen des Universitäts-Akkreditierungsgesetzes beschlossen werden; Zusammensetzung und Bestellung des Akkreditierungsrates, Zulassung neuer Studien sowie Anreizschaffung zur Unterstützung von Privatuniversitäten durch generelle Absetzbarkeit jeglicher Zuwendungen durch Privatpersonen und Unternehmen und die Aufhebung des Finanzierungsverbotes des Bundes sind für Papházy dabei vordringlich. "Außerdem müssen in Zukunft auch Privatunis und Fachhochschulen mit Sitz und Stimme in der Rektorenkonferenz vertreten sein."

Erfreulich ist für Papházy die Entwicklung der Studierendenzahlen an Privatunis und Fachhochschulen. Daß Ende 2001 der 100. Fachhochschul-Studiengang etabliert wurde, ist für Papházy ein positives, zukunftsweisendes Signal.

"Zum Nutzen der FH-Studiernden ist es allerdings wichtig, im Jahr 2002 Standortfragen vordringlich zu klären, damit die für FH-Studierende erforderliche Infrastruktur in Zukunft gewährleistet ist. Prestigedenken von Kleingemeinden in Richtung Aufwertung als FH-Standort muß unter dem Blickwinkel des Nutzens der FH-Studierenden beurteilt werden. Eine FH-Konzentration auf weniger, gut erreichbare Standorte wird der Zukunft der FHs sowie der FH-Studierenden in Österreich nützen," schloß Papházy. (Schluß)

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