Hornegger fordert Molterer zu Milchquotenneuverhandlung auf

Österreichs Bauern droht wieder eine hohe Superabgabe für das Lieferjahr 2001/02

Wien, 2002-01-02 (fpd) - "Im vergangen Jahr betrug die Superabgabe 499 Mio. Schilling", erklärte heute der Obmann der Freiheitlichen Bauern Abg. Franz Hornegger. ****

Sollte die Milchquote nicht verhandelbar sein, werde BM Molterer aufgefordert, den Fettgehalt neu zu verhandeln, so Hornegger. Die derzeit ausverhandelte Fettquote beruhe auf einem angenommenen Fettgehalt von 4,03%. Da der langjährige Durchschnitt der österreichischen Anlieferungsmilch zwischen 4,15% und 4,20% Fettgehalt betrage, sei es unbedingt notwendig diesen Prozentsatz anzupassen. Die nationale Milchquote würde sich dadurch deutlich erhöhen.

Würde Österreich an das schwedische bzw. finnische Niveau angeglichen werden, käme die Superabgabe für österreichische milchproduzierende Bauern nicht zum Tragen. 0,01 % Fettgehaltsänderung würde nämlich die Superabgabe um 1,74 Mio. € (24 Mio. Schilling) verringern, so Hornegger. Wenn dieses Ergebnis nicht erreicht werden könne, wäre ein durchschnittlicher Fettgehalt nach dem österreichischen repräsentativen Fettgehalt Ziel der Verhandlungen. In Zeiten wie diesen sei dies ein sehr wichtiges Anliegen von Österreichs Rinderbauern, das Molterer zu erfüllen habe, so Hornegger abschließend. (Schluß)

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