Österreich Werbung hofft auf erste Marktanteil-Steigerung seit zehn Jahren

Wien (OTS) - "Österreich hat erstmals seit zehn Jahren wieder die Chance, seinen Marktanteil im europäischen Tourismus zu steigern!" Der Geschäftsführer der Österreich Werbung, Dr. Arthur Oberascher, gibt sich nicht nur für die ohnehin schon gelaufene Wintersaison zuversichtlich. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin GEWINN macht Oberascher besonders den Wellness-Tourismus für die positive Entwicklung verantwortlich. "Da ist es Österreich gelungen, aus einem Nischenthema ein Mega-Thema zu machen."

1991 lag der Anteil des Wintertourismus bei 40 Prozent, 60 Prozent entfielen auf den Sommer. Inzwischen ist der Winteranteil auf 47 Prozent gestiegen. Die Gästeausgabe pro Tag machen mit durchschnittlich 1.337 Schilling im Winter deutlich mehr aus als im Sommer mit 1.019 Schilling.

ÖBB-Chef vorm Walde kritisiert Bilanzkosmetik seines Vorgängers

ÖBB-Generaldirektor Rüdiger vorm Walde kritisiert die Finanzgebarung seines Vorgängers. In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins GEWINN spricht vorm Walde von einem "Ergebnis-Mirakel" bei der letzten Bilanz. Demnach würden die positiven Geschäftsergebnisse "zu einem Drittel aus der Verwertung von Immobilien, zu einem weiteren Drittel aus dem Verleasen des Fuhrparks und nur ein Drittel aus dem tatsächlichen Kerngeschäft stammen", wird vorm Walde von GEWINN zitiert.

Vor allem beim Verleasen habe man alle Tricks (vor allem steuerlicher Art in den USA) ausgenützt: "10.000 Güterwaggons sind in diese Töchter übertragen worden. Dadurch stimmt natürlich in der Muttergesellschaft die Liquidität, aber in der Gewinn- und Verlustrechnung muss ich ja den Aufwand für die anzumietenden Waggons berücksichtigen. Das waren alles Einmaleffekte zu Lasten der Substanz", so vorm Walde.

Firmenübernahmen könnten 2002 wieder zu nehmen

Gary Dugan, Global Equity Strategist von JP Morgan Fleming, geht von verstärkten Firmenübernahmen im Jahr 2002 aus. Im Exklusiv-Interview mit dem Wirtschaftsmagazin GEWINN, bezeichnet Dugan Fusion als "das Salz in der Suppe" für Aktienspekulationen. "Die Jahre 2000 und 2001 waren relativ ruhig für M&A-Aktivitäten (Mergers and Acquisitions, Anm. d. Red.), da viele Wirtschaftszweige eine Konsolidierungsphase durchmachen mussten. In den kommenden zwölf Monaten werden wir sicher wieder mehr davon sehen, so wie dies bereits in der Stahlindustrie in den USA zu beobachten ist", so Dugan zu GEWINN.

Neues Fünf-Sterne-Hotel am Opernring

Laut einer Meldung des Wirtschaftsmagazins GEWINN sind nun in Sachen VEW-Häuser alle Verträge unter Dach und Fach. Demnach hat der Eigentümer der legendären Häuser am Opernring 13-15 im Ersten Bezirk in Wien, die Familie Breitender (u.a. Eigentümer des Donauzentrums) dem deutschen DEKA-Immobilienfonds eine Kaufoption eingeräumt. Tatsächlich gekauft wird erst nach Fertigstellung des Umbaus in ein Fünfsternehotel mit Le Meridien als Pächter. Als Kaufpreis wurden rund 95 Millionen Euro, knapp 1,3 Milliarden Schilling, genannt.

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