5.400 Pendler bekommen ab sofort mehr Unterstützung

Schöls: "Prokop reagierte richtig auf Sprit- & Bahnteuerungen!"

St. Pölten (OTS) - Rund 5.400 NÖ Pendler können sich freuen: Per 1. Jänner dieses Jahres erhalten sie statt wie bisher ein Drittel nun 40 Prozent ihrer Reisekosten (d.h. von 11 ÖBB Monatsstreckenkarten) zum und vom Arbeitsplatz im Rahmen der Pendlerhilfe vom Land NÖ zurückerstattet. Obwohl diese Vergünstigung erst ab jetzt gilt, betrifft sie bereits die im Jahr 2000 angelaufenen Kosten, da die seit 1984 ausbezahlte NÖ Pendlerhilfe immer erst rückwirkend verrechnet wird. "Angesichts der im Vorjahr rasant gestiegenen Preise sowohl für Sprit als auch für die Bahn ein bemerkenswerter und notwendiger Schritt zugunsten wirklich belasteter Bevölkerungsteile", betont der Chef der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls. Er kann sich vorstellen, "daß eine solche Aktion, wie sie Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in Niederösterreich durchsetzen konnte, auch bundesweit Beispielwirkung findet".

"NÖ setzt wieder einmal Maßstäbe mit bundesweitem Charakter"

Bereits 1999 setzte NÖ bei der Verbesserung der Pendlerhilfe einen entscheidenden Schritt: Durch die damalige, ebenfalls rückwirkende Neuregelung der Einkommens-Obergrenzen kamen mit einem Schlag statt vorher 2.800 plötzlich 5.400 Pendler in den Genuß der Unterstützung. "Diesmal wird sich diese Zahl zwar nicht merklich verändern, aber für den einzelnen schaut unterm Strich mehr heraus", betont Schöls. Berechtigt für den Zuschuß sind Tages- oder Wochenpendler mit Hauptwohnsitz in NÖ, die zum Arbeitsplatz mindestens 25 Kilometer (einfach) zurücklegen müssen und nicht mehr als öS 19.500.- brutto verdienen, ebenso Lehrlinge ohne Freifahrt bei Entfernungen von über drei Kilometern. Für Lehrlinge mit geringem Monatsverdienst unter öS 4.900.- wurde die Beihilfe nun sogar verdoppelt. Zusätzliche Erleichterungen durch Erhöhung der Einkommensobergrenzen gibt es auch für Ehegatten/Lebensgefährten, Alleinerzieher oder Kinder/Jugendliche. Beantragen kann man die Beihilfe beim Amt der NÖ Landesregierung, jeder Bezirkshauptmannschaft oder am Gemeindeamt. (nähere Info: 02262/705/221, 222 od. 232).

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