Faymann: Aufzugsgesetz geändert, Wiener Wohnen als Vorbild

Dank Notrufkommunikation rasche Befreiung aus Aufzügen

Wien, (OTS) "Sicherheit spielt im Wohnbau eine immer größere Rolle. Dazu gehört auch die Sicherheit von Aufzügen. Zum einen geht es um die Betriebssicherheit, also um die Zuverlässigkeit der Lifte. Zum anderen geht es um die Sicherheit von Personen, die
sich in stecken gebliebenen Liften befinden. Hier bringt eine Novelle des Wiener Aufzugsgesetzes wesentliche Verbesserungen: In spätestens fünf Jahren muss von jedem Aufzug aus rund um die Uhr Hilfe erreichbar sein. Das kann durch den Einbau eines Notruf-Kommunikationssystems geschehen oder durch die permanente Erreichbarkeit einer zuständigen Betreuungsperson. Eingeschlossene Personen müssen in jedem Fall innerhalb einer halben Stunde aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Wiener Wohnen, die Hausverwaltung der 220.000 Wiener Gemeindewohnungen, ist hier vorbildlich unterwegs. Bereits heute verfügen 1.800 Aufzugsanlagen in Gemeindebauten über ein Notruf-Kommunikationssystem, das im Notfall für rasche Hilfe sorgt. Darüber hinaus sorgt das dichte Hausbesorger-Netz bereits heute für eine gute Erreichbarkeit", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann.****

"Bleibt ein Lift stecken, kann per Knopfdruck direkte Sprechverbindung mit der Meldezentrale aufgenommen werden. Diese Zentralstelle ist täglich rund um die Uhr besetzt und geschultes Personal sorgt für unverzüglich Hilfe. Die im Lift eingeschlossene Person wird sofort über die Hilfeleistung verständigt und ist in permanentem Sprechkontakt mit der Meldezentrale. Spätestens
Minuten nach Auslösen des Alarms muss der alarmierte Aufzugsbetreuer beim Lift eingetroffen sein.

Mit diesem Notrufkommunikationssystem wird nicht nur das objektive Sicherheitsniveau angehoben, sondern durch die Sprechverbindung mit der Meldezentrale und mit der permanenten Erreichbarkeit von Hilfe steigt auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Mieterinnen und Mieter", sagte Faymann.

"Das Notrufkommunikationssystem ist fixer Bestandteil aller nachträglichen Aufzugseinbauten und aller Neubauten von Wiener Wohnen. Es verfügt auch über ein Selbstüberwachungssystem. Das heißt, dass jeder Betriebsstörung, wie Drahtbruch oder abweichende Abstellungsgenauigkeit des Fahrkorbs sofort registriert wird, um eine Reparatur veranlassen zu können.

Auch gegen Stromausfall ist das Notrufkommunikationssystem gewappnet. Das ist durch die netzausfallsichere Sprechverbindung
zur Meldezentrale gewährleistet, die im Notfall mindestens eine Stunde lang aufrechterhalten wird.

Das Notrufkommunikationssystem verteuert den Einbau einer Aufzugsanlage um etwa zehn Prozent. Das ist angesichts des Sicherheitsgewinns für die MieterInnen sicherlich eine
Investition, die sich lohnt. Die Kosten haben sich nach spätestens fünf Jahren auf jeden Fall amortisiert", so Faymann. (Schluss)
gmp

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