"PiK" regelt Pressearbeit bei Krisen und Katastrophen

Landeshauptmann Sausgruber initiiert landesweite Arbeitsgemeinschaft der Pressestellen

Bregenz (VLK) - Die in Krisen- und Katastrophenfällen
bislang zwar stets funktionierende aber nur formlos
organisierte Zusammenarbeit der Pressestellen und
Mediendienste in Vorarlberg wird nun auf Initiative von Landeshauptmann Herbert Sausgruber klar geregelt und soll auf
Basis eines Konzeptes festgeschrieben werden. Die
Federführung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft "Pressearbeit
in Krisen- und Katastrophensituationen (PiK)" übernimmt dabei
die Landespressestelle in enger Zusammenarbeit mit der Landeswarnzentrale im Landhaus. ****

Vor allem die Katastrophen von Galtür und Kaprun haben
gezeigt, welche Bedeutung eine gut funktionierende Presse-
und Medienarbeit vor Ort haben. LH Sausgruber: "Damit im
Ernstfall die im Einsatz befindlichen Vorarlberger Hilfs-
und Rettungsorganisationen ihre gesamten Kräfte auch wirklich
dem Helfen, Retten und Bergen widmen können, braucht es
parallel dazu auch ein professionell organisiertes Informations-Management". Diesem Ziel hat sich deshalb eine
im Landhaus in Bregenz vor wenigen Tagen gegründete
Arbeitsgruppe verschrieben.

Federführung: Landespressestelle

Unter der Federführung der Landespressestelle (vertreten
durch Peter Marte) arbeiten dabei in einer ersten Phase
gemeinsam mit der Landeswarnzentrale (Hubert Vetter und
Bernhard Kiener) der Landesfeuerwehrverband (Günther
Watzenegger), das Landesgendarmeriekommando (Markus Amann),
das Militärkommando Vorarlberg (Günther Wieser) und
Vorarlberg Tourismus (Doris Rinke) zusammen.

In weiteren Schritten geht es dann um die Formulierung der konkreten Anforderungen (in technischer, personeller und organisatorischer Sicht) und um die Erfassung der vorhandenen Ressourcen bei den jeweiligen Pressestellen. Laut dem Leiter
der Landespressestelle, Peter Marte, "werden dabei natürlich
bei Bedarf auch alle anderen Hilfs- und
Rettungsorganisationen, wie etwa das Rote Kreuz, die
Bergrettung oder die Wasserrettung miteingebunden".

Darauf aufbauend soll dann von der Arbeitsgruppe gemeinsam
ein Konzept zum Informations- und Presse-Management in
Krisen- und Katastrophenfällen ausgearbeitet werden.
(pam,nvl)

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