Enquete zu "Taxi Orange" am 11. Jänner 2001 im ORF: Experten diskutieren über das Reality-TV-Format

Roland Adrowitzer moderiert

Wien (OTS) - 75 Tage lang zeigte der ORF die Reality-Soap "Taxi Orange". Das erklärte Ziel des ORF, junge österreichische Seher mit "Taxi Orange" von der kommerziellen Konkurrenz und damit von "Big Brother 2" wieder zurückzuholen wurde klar erreicht: 64 "Taxi Orange"-Sendungen im Hauptabend sahen im Durchschnitt 654.000 Zuschauer (9,7 Prozent Reichweite, 29 Prozent Marktanteil national). Der Marktanteil in der jungen Zielgruppe betrug im Durchschnitt 46 Prozent. Das Thema "Taxi Orange" schlug sich insgesamt in mehr als 2.000 Pressemeldungen in in- und ausländischen Zeitungen nieder. Seit Start von "Taxi Orange" im ORF meldeten sich zahlreiche Kritiker und Befürworter zum Thema Reality-TV zu Wort. Um Experten eine Plattform zur Diskussion über das neue Reality-TV-Format des ORF zu bieten, laden ORF-Generalintendant Gerhard Weis und Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner am Donnerstag, dem 11. Jänner 2001, ins ORF-Zentrum zur "Taxi Orange"-Enquete.

Das Programm der "Taxi Orange"-Enquete
Bei der "Taxi Orange"-Enquete im ORF-Zentrum werden unter anderem die Meinungsforscher Rudolf Bretschneider und Johannes Hawlik erstmals Umfrageergebnisse zu "Taxi Orange" präsentieren. Der Hamburger Publizist Roger Willemsen und der Wiener Philosoph Herbert Hrachovec beleuchten das Phänomen "Reality-Show" aus gesellschaftspolitischer Sicht. Jens Richter, internationaler Vertriebsleiter der Kirch-Gruppe, spricht über den weltweiten Boom von Reality-TV. Max Friedrich bringt Aspekte zur Faszination von Reality-TV-Formaten aus jugendpsychiatrischer Sicht ein. Die Enquete soll in der Diskussion mit Kritikern und Befürwortern dieses Genres wertvolle Impulse liefern. Moderator ist Dr. Roland Adrowitzer.

Keine Entscheidung über Fortsetzung von "Taxi Orange" bei Enquete Die Entscheidung, ob "Taxi Orange" fortgesetzt wird, wird nicht - wie verschiedentlich angenommen - im Rahmen dieser Enquete, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen. Die ORF-Geschäftsführung wird erst nach eingehender Prüfung aller Argumente über die Fortführung dieses erfolgreichen Sendeformats entscheiden.

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