4,4 Prozent Rendite mit Vorsorgewohnungen zu verdienen

Wien (OTS) - Eine Immobilienveranlagung, so empfiehlt das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Jänner-Titelgeschichte, sollte zumindest auf zehn Jahre ausgelegt sein. Erstens endet danach die Spekulationsfrist und der Wiederverkauf wird steuerfrei, andererseits können so zumindest die Spesen für Anwalt, Notar, Makler, Eintragungsgebühr etc. - sie betragen in der Regel zwölf bis 15 Prozent des Nettopreises - verdient werden.

Garantie gebe es allerdings keine: So sind beispielsweise seit 1995 die Wohnungspreise aber bis zu zehn Prozent hinuntergerasselt. Selbst auf zehn Jahre gerechnet ließen sich so nicht einmal die Spesen verdienen.

Die Modelle sogenannter "Vorsorgewohnungen" zielen darauf ab, dass der mit Kredit finanzierte Teil des Kaufpreises der Wohnung über die Mieteinnahmen abbezahlt wird. Kreditzinsen, Verwaltungshonorare, Maklergebühren, Instandhaltung, Abschreibung usw. werden mit den Mieteinnahmen gegengerechnet und ergeben unterm Strich steuerliche Verluste. Nach spätestens 20 Jahren (plus maximal drei Jahre "Galgenfrist" für die Errichtung) muss das Modell einen Totalgewinn erwirtschaften. Sonst drohen Steuernachzahlungen wegen "Liebhaberei".

GEWINN hat den Kauf einer solchen Vorsorgewohnung (Wohnnutzfläche 44 Quadratmeter, Nettokaufpreis 1,12 Millionen Schilling, Nettomiete pro Monat: 100 Schilling pro Quadratmeter) durchgerechnet:

Bei einem gesamten Ankaufpreis von 1,42 Millionen Schilling (inkl. sämtlicher Spesen und Grunderwerbssteuer) kommt man zu folgenden Ergebnis:

- Mit einem Standardkredit (6,5 %) bleibt bei einem Verkauf nach 25 Jahren bei einer angenommen Wertsteigerung von zwei Prozent jährlich eine Rendite von 3,98 Prozent.

- Bei einem endfälligen Fremdwährungskredit (5,875 %) läßt sich nach 25 Jahren eine Rendite von 4,4 Prozent erzielen.

Welche Aktien die Profis kaufen!

Media Netcom, Intel, SAP Vz., Infineon und Hewlett-Packard kauften die Vermögensverwalter in Österreich, Deutschland und der Schweiz in den letzten drei Monaten am stärksten zu. Andererseits wurden SAP Vz., Avaya Inc., Infineon, Xerox und Cisco in den vergangenen drei Monaten am häufigsten verkauft.

Welche Empfehlungen auch immer die Aktienanalysten abgeben, GEWINN veröffentlicht in Kooperation mit der Firstfive Deutschland AG in seiner Jänner-Ausgabe die "hard facts". Sprich jene fünf Aktien, die von Vermögensverwaltern und Fondsmanagern tatsächlich ge- und wieder verkauft werden. Und natürlich auch jene fünf Top-Aktien, die in den Depots der Profis gehalten werden. Und das sind laut GEWINN Siemens, Ericsson, Nokia, E.ON und Allianz.

Immobiliendeals von List und Wlaschek

Die Winterthur Versicherung hat am Concordiaplatz 2 rund 1.000 Quadratmeter Büros um 33,5 Millionen Schilling verkauft, berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Jänner-Ausgabe. Neuer und nunmehriger Alleineigentümer des Hauses ist der knapp 30jährige Hans Christoph List, Erbe des Prucha-Garagenvermögens. List ist neben Karl Wlaschek einer der aktivsten Privatinvestoren auf dem Wiener Immobilienmarkt.

Der BILLA-Gründer und Multimilliardär Wlaschek hat laut GEWINN seinen 10-Milliarden-Deal mit der ÖRAG (Österreichische Realitäten AG) jetzt auch - teilweise - grundbücherlich abgewickelt: so wechselten die Wiener Häuser Ecke Babenbergerstraße 9/Getreidemarkt 20 um 70 Millionen Schilling, die Schottengasse 1 um 97 Millionen Schilling sowie die Wiedner Hauptstraße 118 um bescheidene fünf Millionen aus dem ehemaligen CA-Vermögen zu Wlaschek. Ebenfalls aktenkundig das Grazer Bürohaus Herrengasse 13-17 um 330 und der Hauptplatz 14 um 61 Millionen Schilling sowie das Innsbrucker Haus Maria-Theresien-Straße 36 um 90 Millionen Schilling.

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