Neue Fahrpreise ab 1. Februar 2001

ÖBB erhöhen Tarife auch in Verbünden

Wien (OTS) - Die Österreichischen Bundesbahnen erhöhen mit 1. Jänner bzw. 1. Februar 2000 österreichweit Ihre Tarife. Davon sind sowohl Einzelfahrkarten als auch Zeitkarten (Wochen-, Monats- und Jahreskarten) betroffen. Gemäß Vertragslage verbleibt auch in den Verkehrsverbünden die Tarifhoheit bei den Verkehrsunternehmen. Für den Verkehrsverbund Ost-Region ergeben sich daher folgende Auswirkungen:

- Erhöhung der Zeitkartenfahrpreise für die Bahn in den Außenzonen um durchschnittlich 6,8%; dadurch müssen leider im Sinne der Beibehaltung der Verbundsystematik auch die Fahrpreise für die Benützung der regionalen Autobuslinien in den Außenzonen angehoben werden. Das Erhöhungsausmaß wurde dabei so gering wie möglich gehalten und beträgt durchschnittlich 3,8%

- Anhebung des Einzelfahrpreises in den Außenzonen auf ATS 21,-- je Zone; um den Fahrgästen einen Tarifdschungel und Schwierigkeiten bei der Abfertigung in diesem Bereich zu ersparen gilt diese Maßnahme für Bahn und Bus. Da die Wiener Linien ihre Fahrpreise derzeit unverändert lassen, bleibt für die Kernzone Wien (Zone 100) der Fahrpreis für eine Einzelfahrt bei ATS 19,--, auch wenn dabei die Schnellbahn oder Regionalbuslinien benützt werden.

Der Verkehrsverbund Ost-Region bedauert die Vorgangsweise der ÖBB, die ihre Fahrpreise nun bereits zum dritten Mal innerhalb von 13 Monaten erhöhen, auch wenn die Maßnahme aus wirtschaftlichen Gründen (Erhöhung der Energieabgabe, Anhebung des Dieselpreises im Jahr 2000 um 40% sowie weitere Zahlungsausfälle im Bereich der öffentlichen Hand) verständlich sein mag. Besonders schmerzlich ist dabei das Auseinanderbrechen des Fahrkartentarifes. Die Kernzonengrenze, die bisher schon als unnötige Barriere empfunden wurde, ist in Zukunft noch schwerer zu überwinden.

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