Schnupfenfrei durch Wind und Wetter

Wien (OTS) - In der Grippezeit die Immunabwehr stärken, Tipps zu Ernährung und Lebensstil.

Feuchtigkeit, Kälte und Zugluft können das Immunsystem belasten. Zudem bleiben viele unverbesserliche Schnupfennasen - oft mit erhöhter Temperatur - und trotz gesteigertem Taschentuchbedarf nicht der Arbeit fern und sorgen damit für die weitere Verbreitung von Viren & Co. Alles in allem nicht die besten Voraussetzungen den Winter, ohne Erkältungskrankheit zu überstehen.

Ärzte und Ernährungsexperten versichern, dass ein gesunder Lebensstil, vitaminreiche, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung an frischer Luft in hohem Maße dazu beitragen, den Organismus bei der Abwehr von Viren und Bakterien zu unterstützen.

Mehr Schlagkraft für die Abwehr

Um die individuell richtigen Maßnahmen zu setzen, empfiehlt es sich, zunächst die persönliche Abwehrlage zu überprüfen. Ein Gesundheits-Check beim Arzt gibt grundlegende Auskunft über latente Infektionsherde, Allergien oder akute Krankheitsprozesse, die das Immunsystem schwächen und an wiederkehrenden grippalen Infekten mitbeteiligt sein können.

Den nächsten Schritt bildet eine aufrichtige Selbstüberprüfung der bevorzugten Essgewohnheiten. Eine Kost, die dem Organismus alle von ihm benötigten Nährstoffe zuführt, muss vor allem abwechslungsreich sein. Weiters sollte auf den Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen geachtet werden. Insbesondere Vitamin C schützt gemäß zahlreicher Studien vor Infektionen und kann, falls die Ansteckung bereits erfolgt ist, den Verlauf der Krankheit mildern. Die deutschsprachigen Ernährungsgesellschaften (D-A-CH) empfehlen eine Vitamin C Zufuhr von 100mg pro Tag. Kurzfristige Überdosierungen bis zur etwa fünfachen Menge sind aber als Vorbeugungsmaßnahme gesundheitlich nicht bedenklich.

Das European Food Information Council (EUFIC) empfiehlt vor allem folgende Nährstoffe und Nahrungsmittel:

- Vitamin C: in Paprika, schwarzen Johannisbeeren, Zitrusfrüchten, Kiwis, Guaven und Erdbeeren. Im Winter wird allerdings wegen der hohen Preise mancher Früchte geraten, viel Kartoffeln, Kohl und Sauerkraut zu essen, was billig ist und auch einen beträchtlichen Anteil an Vitamin C liefert.

- Vitamin E: in Mandeln, Haselnüssen, Sonnenblumensamen, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl sowie Avocados

- Provitamin A: in Karotten, Kürbis, Guaven, Mangos, Aprikosen, roten Paprika, Tomaten und Blattgemüse

- Zink: in Rindfleisch, Schalentieren, Weizenkeimen, Vollkornprodukten

- Selen: in Paranüssen, Sonnenblumensamen, Thunfisch in Öl, Schellfisch

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