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Jahrmann: IFES-Studie beweist: Bevölkerung will keine Studiengebühren

Ablehnung geht quer durch alle Bevölkerungsschichten

St. Pölten, (SPI) - Eine von der Arbeiterkammer Wien beim
Institut für empirische Sozialforschung (IFES) in Auftrag
gegebene bundesweite und somit repräsentative Umfrage über die Einführung von Studiengebühren hat ein klares Resultat gebracht: 62 % der Gesamtbevölkerung sind demnach gegen Studiengebühren,
35 % dafür und 3 % hatten dazu keine Meinung. Besonders hoch ist die Ablehnung mit 79 % bei Eltern, deren Kinder Schulen der Oberstufe besuchen. "Diese IFES-Studie untermauert, was wir Sozialdemokraten seit geraumer Zeit fordern - nämlich Hände weg von Studiengebühren”, so SP-LAbg. Josef Jahrmann.****

Wenn es nach dem blauschwarzen Regierungspakt geht, sollen die Universitäten und Fachhochschulen ausgegliedert werden und dementsprechend privat finanziert werden. Dies allerdings würde auch mit der Einführung von Studiengebühren Hand in Hand gehen. "Das blauschwarze Vorhaben hätte weitreichende Folgen und
brächte enorme Veränderungen für unser Bildungssystem. Kurz um würde man ein Bildungssystem total umkrempeln, das sich bisher
so gut bewährt hat und wofür wir auf der ganzen Welt beneidet werden. Es wäre sogar ein Rückschritt, denn die Einführung einer Studiengebühr würde bedeuten, dass wir wieder dort angelangt
sind, wo wir uns hinsichtlich der Bildung vor rund 40 Jahren befunden haben: Studieren bleibt den Sprößlingen der reichen Bevölkerungsschicht vorenthalten! Das wäre der direkte Schritt
in die Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft! Für uns
Sozialdemokraten ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der
Bildung ausgeschlossen und wir werden uns daher auch weiterhin entschieden gegen die Einführung von Studiengebühren stark machen,” weist der Melker SP-Abg. Jahrmann auf die
ernstzunehmende Entwicklung hin.
(Schluss) as/fa

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