Blochberger: 57 neue Biomasse-Fernheizwerke in NÖ seit 1995 15 neue Werke im Rekordjahr 1999

Niederösterreich (NÖI) - Eine stolze Bilanz kann Agrarlandesrat Franz Blochberger über die Biomasse-Fernheizwerke in Niederösterreich ziehen: Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995 wurden im Land unter der Enns 57 neue Anlagen errichtet, allein im heurigen Jahr gingen 15 Fernheizwerke in Betrieb. "Das ist der bisherige Rekord, so viele waren es noch nie in einem Jahr. Die Gesamtzahl der Biomasse-Fernheizwerke hat sich somit auf 128 erhöht", so Blochberger.

Ein Grossteil der Anlagen wurde seit 1995 im Rahmen der Ziel 5b-Förderungen von der EU unterstützt und von Bund und Land mitfinanziert. Die EU-Förderungen beliefen sich auf rund 160 Mio S, die bisher vergebenen Landesmittel für alle 128 Anlagen auf 520 Mio S und die Bundesmittel auf rund 210 Mio S. Die in die Biomasse-Fernheizwerke getätigten Investitionen betrugen in Summe 1,8 Mrd S.

Rund 12.000 Tonnen Stroh und 440.000 Schüttraummeter Biomasse (Hackschnitzel etc.) wurden bisher verfeuert. Das Leitungsnetz weist derzeit eine Länge von 250 Kilometern auf, 6.400 Personen beziehen umweltfreundliche Wärme von den Fernheizwerken.

"Wir werden auch in Zukunft mit Nachdruck auf die Fernwärme aus erneuerbaren Energien setzen. Zum einen entlasten wir die Umwelt, zum anderen setzen wir heimische, nachwachsende Rohstoffe ein, die zumeist von Landwirten aufgebracht werden und somit bäuerliche Existenzen absichern. Dadurch stärken wir den ländlichen Raum und machen uns unabhängig von Öl- und Gasimporten. Die Wertschöpfung bleibt im eigenen Land", betont Blochberger.

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