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Wenn es im Ohr sticht und klopft

Wien (OTS) - Nicht nur Schnupfen oder Erkältungen zählen zu den "treuen" Begleitern im Winter. Auch Ohrenschmerzen gehören dazu. "Sie können verschieden Ursachen haben", sagt Dr. Heinz Peter Slatin, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. "Hat der Patient neben den Ohrenschmerzen auch Juckreiz, so ist meist nur der äußere Hörgang betroffen. Bei Mittelohrentzündungen kommt meist ein starker pulsierender Schmerz dazu,
häufig begleitet von hohem Fieber, Hörstörungen und Druckgefühl. Auch ein Verschluß der Ohrtrompete - der Verbindung von Nase und Ohr -kann Schmerzen verursachen."

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sind Entzündungen des Mittelohrs oft die Folge von Erkältungen. Dabei breiten sich Bakterien oder Viren von der Nasen- oder Rachenschleimhaut auf das Mittelohr aus. Besonders Kinder zwischen drei und acht Jahren sind davon oft betroffen. "Aber auch die Ohrtrompete kann sich nach einer Erkältung entzünden oder verschließen", sagt Slatin.

Entzündungen des äußeren Ohres sind relativ unproblematisch und können auf Empfehlung eines Arztes mit Ohrentropfen behandelt werden. "Bei einer Mittelohrentzündung sollte man jedoch sofort zu einem Arzt gehen. Denn hier ist umgehend eine Behandlung mit Antibiotika notwendig", so Slatin. Kann der Eiter nämlich nicht nach außen abfließen, so kann er in eine Blutbahn gelangen und so an die Gehirnbasis verschleppt werden. Der Arzt kann dies mit einem kleinen Schnitt im Trommelfell, der bald wieder verheilt, verhindern."

Slatin: "Besteht also auch nur der geringste Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, gibt es nur eine einzige wirkliche Hilfe: sofort zum Arzt. Ganz besonders gilt dies bei Säuglingen und Kleinkindern."

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