Cerwenka: Freiwilligenwesen gebührt mehr Unterstützung der öffentlichen Hand

Viele Leistungen wären privatwirtschaftlich nicht zu finanzieren

St. Pölten, (SPI) - "Wie wichtig der Beitrag von Feuerwehr, Rotes Kreuz, ASBÖ, Berg- oder Wasserrettung für unsere Gesellschaft ist, muss wohl nicht extra betont werden. Trotzdem sehen sich diese Non-Profit-Organisationen zunehmend mit größeren Problemen konfrontiert, die sie alleine bald nicht mehr bewältigen können. Die Schwierigkeiten von Feuerwehr und Rettung sind nicht nur ihre eigenen Probleme, sondern viel mehr die der gesamten Bevölkerung. Denn viele der Leistungen wären rein privatwirtschaftlich finanziert nicht zu erbringen, da die Kosten von der öffentlichen Hand nicht bezahlt werden könnten", unterstreicht LAbg. Helmut Cerwenka die Bedeutung des Frewilligenwesens in Österreich.****

Das größte Problem der Feuerwehr- und Rettungsorganisationen birgt der Fortbestand der Freiwilligkeit in sich. Wie lange sich noch ausreichend Freiwillige finden, die ihre Freizeit und einen Teil ihres Urlaubes opfern, um den wichtigen Dienst an der
Allgemeinheit versehen zu können, ist wohl der springende Punkt. Auf Anweisung von Personalreferent, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, wird Landesbeamten für Feuerwehreinsätze und Schulungen Sonderurlaub gewährt. "Diese Regelung soll aber nicht nur auf den Bereich der Feuerwehr begrenzt sein, sondern auch Rotes Kreuz, ASBÖ, Zivilschutzverband oder Berg- und Wasserrettung müssten einbezogen werden. Die NÖ Sozialdemokraten werden sich jedenfalls den Anliegen und der Sorgen der Vereine und Freiwilligen in den kommenden Monaten verstärkt annehmen, um auf politischer Ebene ein Mehr an Unterstützung zu erreichen", so der SP-Mandatar abschließend.
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