Fledermäuse finden Landhausviertel attraktiv:

Gebäude ähneln Felslandschaft und eigenen sich als Winterquartier

St.Pölten (NLK) - Die Zweifarbenfledermaus findet das St.Pöltner Landhausviertel attraktiv: Kürzlich wurden in Büros vier derartige Fledermäuse entdeckt. Sie stammen aus Südrußland, der Ukraine und Weißrußland und treffen vermutlich im Herbst in Österreich ein. "Hauptsächlich besiedeln sie Städte, deren Häusermeer aus Fledermaussicht eine Felslandschaft darstellt", erläutert Dr. Erwin Neumeister von der Naturschutzabteilung des Landes. In nebeligen Novembernächten könne man dann die Männchen bei ihrem Balzflug beobachten, der in einem stereotypen Hin- und Herflug über einen freien Platz erfolge und von einem regelmäßigen Zirpton begleitet werde. Nach der Begattung verbringen die Zweifarbenfledermäuse ihren Winterschlaf an den Wänden dieser für sie auffälligen Gebäude, in die sie durch Spalten eindringen. Zweifarbenfledermäuse haben einen etwa fünf Zentimeter langen Körper und wiegen zwischen 10 und 20 Gramm. Sie haben einen hellen, weißlichen Bauch und eine dunkle Oberseite, die durch weißliche Haarspitzen wie bestreift aussieht. Gesicht und Ohren sind schwarz. Eine Fledermaus sollte mit einem weichen Tuch gefangen und abends in die Freiheit entlassen werden. In der Zwischenzeit sollte es in den Räumen nicht zu warm sein.

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