Bondy bestätigt Umstrukturierungspläne für Festwochen - gegen Präsident, Verein und Kuratorium - eigener Verbleib zweifelhaft

Wien (OTS) - Luc Bondy, weltrenommierter Regisseur und Schauspielchef der Wiener Festwochen, bestätigt in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins News Umstrukturierungspläne für die Wiener Festwochen. Von der Umwandlung des Vereins in eine Ges.m.b.H. habe er "auch schon gehört. Ich glaube nicht, daß es überhaupt wieder einen Präsidenten geben wird."

Bondy weiter in News: "Ich sehe auch seine Notwendigkeit nicht, ebensowenig wie die der Vereinsstruktur und des Kuratoriums. Anfangs dachte ich anders. Aber ich bin draufgekommen, daß alles, was wir besprechen, am nächsten Tag in der Presse steht. Das ist nicht die Mitarbeit, die ich mir wünsche."

Seinen eigenen Verbleib über Vertragsende im Jahr 2001 hinaus will er von den kommenden Festwochen abhängig machen. "Aber ich bin niemand, der dazu neigt, einen solchen Posten ewig zu bekleiden. Das sind Verantwortungen, die man zeitweise übernehmen und dann wie in einem Staffellauf weitergeben soll. Wenn man, wie ich, eine kontinuierliche Arbeit bevorzugt, ist dieses Festival mit seinen punktuellen Ereignissen eigentlich das direkte Gegenteil." Bondy bestätigt auch die angestrebte Bindung an das Deutsche Theater Berlin.

Als Festwoche-Intendant stehe er, Bondy, nicht zur Verfügung. Sollte es wieder einen geben, so fände er den mehrfach kolportierten Peymann-Vizedirektor Hermann Beil "eine ausgezeichnete Lösung." Unter der gleichfalls kolportierten Tanzdirektorin Völckers würde er nicht weiterarbeiten: "Das richtet sich nicht gegen sie, ich denke aber nicht, daß sie will."

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