Jahrmann: Veraltetes ÖBB-Wagenmaterial sorgt weiter für Fahrgastproteste

Keine Anzeichen für eine Verbesserung des Service für Fahrgäste

St. Pölten, (SPI) - "Bereits vor Monaten haben die
Sozialdemokraten die unhaltbaren Zustände im Zugverkehr zwischen St. Pölten und Amstetten auf der Westbahn aufgezeigt. Das im Einsatz befindliche Wagenmaterial ist teilweise völlig veraltet, bietet weder Komfort noch Bequemlichkeit und ist für ältere Personen eine wirkliche Zumutung. Vor allem beim Ein- und
Aussteigen gibt es immer wieder Schwierigkeiten - teils weil sich die Waggontüren nicht öffnen lassen, teils weil der Abstand zwischen Tür und Bahnsteig so groß ist, daß Ein- und Aussteigen selbst für jüngere Fahrgäste zu einer wahren "Turnübung" wird", kritisiert der Melker SP-Landtagsabgeordnete Josef Jahrmann die aktuellen Zustände.****

Die Reaktion seitens der ÖBB auf die zahlreichen Kundenbeschwerden war gleich Null, obgleich schon mit relativ einfachen Maßnahmen bereits kleinere Verbesserungen geschaffen werden könnten. Alles
in allem fordern die Pendler und die Fahrgäste jedenfalls den raschen Einsatz von moderneren Waggons, wo nicht die Geräusche einer eingeschalteten Heizung für mit Baustellen vergleichbare Lärmpegel sorgen. "Viele Menschen, vor allem die Pendler, die Schüler und ältere Menschen, sind auf die Bahn als Verkehrsmittel angewiesen. Das die Bahn über Monate ihre Proteste und Beschwerden negiert, ist sicher kein Ausdruck des immer wieder beworbenen Kundenservice. Ich fordere die ÖBB-Verantwortlichen nochmals auf, die Beschwerden ihrer Fahrgäste in diesem Bereich der Westbahn endlich ernst zu nehmen und rasch für Verbesserungen zu sorgen",
so Jahrmann abschließend.
(Schluß) fa

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