Dirnberger: Edlinger provoziert Arbeitnehmer mit Ablehnung der Lohnsteuertarifreform

Korrektur der Absetzbeträge kann Steuerprogressionswirkung nicht hemmen

Wien (OTS) - "Im Vorjahr ist Finanzminister Edlinger mit seinem Versuchsballon, die längst überfällige Lohnsteuertarifreform mit dem ÖKO-Schmäh als Belastung gegenzufinanzieren, gescheitert. Nun provoziert er anläßlich der SPÖ-Klubklausur in Salzburg die Arbeitnehmer mit der Absage an eine Lohnsteuerreform", kritisiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Die Lohnsteuertarifreform sei durch die kalte Progressionswirkung seit Jahren überfällig, wofür die Arbeitnehmer nicht bloß mit der von Edlinger angekündigten Korrektur der Absetzbeträge abgespeist werden dürfen, stellt Dirnberger klar.

Lohnsteuertarifsenkung ist kein Geschenk des Finanzministers

"Das Einkommen stagniert - die Lohnsteuer explodiert", das sei die Situation der Arbeitnehmer in den neunziger Jahren, weist Dirnberger auf die Progression durch die Steuertarifstufen hin. Dirnberger: "Die breite Schicht der Arbeitnehmer hat darunter gelitten. Deshalb ist das ÖAAB-Konzept mit der Reduzierung der Steuertarife um 2 %, mit Ausnahme des Spitzensteuersatzes, die einzig sozial gerechte und ausgewogene Alternative. Zudem sehe das von der ÖVP beschlossene ÖAAB-Steuerreformkonzept mit der Einschleifregelung für die unteren Einkommensbezieher eine überdurchschnittlich hohe Reduktion des Lohnsteuersatzes vor".

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