Waffenhandel wehrt sich gegen Verbot privater Faustfeuerwaffen

Berufsgruppenvorsitzender Siegert: "Klima ist billige Polemik offensichtlich wichtiger als Sachargumente"

Wien (Pwk) - Das Bundesgremium des Waffenhandels wehrt sich gegen den Vorstoß von Bundeskanzler Klima, gesetzestreuen Bürgern private Faustfeuerwaffen zu verbieten. "So tragisch diese Bluttat am 7. Jänner 1999 in Graz war, so beweist sie leider auch, daß ein noch so strenges Waffengesetz nicht verhindern kann, daß illegale Waffen nicht nur vorhanden sind, sondern auch verwendet werden" stellt der Berufsgruppenvorsitzende des Waffenhandels, Jürgen Siegert, in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich fest. ****

Siegert kritisiert, daß Bundeskanzler Klima jeden noch so schrecklichen Anlaß verwendet, um von seinen eigenen Problemen abzulenken. "Es ist blanker Zynismus, wenn er im Zusammenhang mit der Tat eines seit langem als Gewalttäter bekannten Menschen glauben machen will, durch ein Verbot legaler Waffen Verbrechen mit illegalen verhindern zu können. Warum also macht er Äußerungen, die nicht nur hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher als potentielle Gewalttäter diskriminiert, sondern auch 4000 Menschen, die im Waffenfachhandel unmittelbar ihren Arbeitsplatz haben, mit Schuld an diesem Verbrechen gibt?", fragt Siegert.

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