AK: Vorteile aus Euro an die Konsumenten weitergeben

Wien (OTS) - Die AK kritisiert die Spesen beim Geldwechseln
sowie die Manipulationsgebühr für Zahlungen mit der Kreditkarte im Euroland: Geldumwechseln muß deutlich billiger werden, und auch
die Kreditkartenfirmen müssen die Vorteile aus dem Euro an die Konsumenten weitergeben, verlangen die AK Konsumentenschützer. Aussagen der Kreditkartenfirmen, die auf ihre Manipulationsgebühr bestehen wollen, bezeichnen die AK Konsumentenschützer als nicht gerechtfertigt. Tip der AK: Übriggebliebene Auslandswährungen von Euroländern wechselt die Österreichische Nationalbank kostenlos in Schilling zurück. ****

Die AK Konsumentenschützer zeigen sich enttäuscht darüber, daß die Spesen beim Geldwechseln nicht deutlich geringer wurden. Bereits eine Erhebung der AK im Sommer '98 zeigte, daß die Banken Spesen zwischen 0,375 bis 2 Prozent verlangen. Da es nun in den Euroländern einen einheitlichen Kurs gibt, müssen die Wechselspesen billiger werden, verlangen die AK Konsumentenschützer. Die AK rät Verbrauchern: Übriggebliebene Urlaubswährungen aus Euroländern wechselt die Österreichische Nationalbank in Schilling kostenlos zurück.

Die AK kritisiert erneut die Manipulationsgebühr der Kreditkartenunternehmen bei Zahlungen im Euro-Ausland: Ab 1.
Jänner 1999 ist der Euro die Währung für die 11 Euro-Länder und daher ist Aufrechterhaltung der einprozentigen Devisengebühr für Zahlungen mit der Kreditkarte in den Euroländern nicht gerechtfertigt, bekräftigen die AK Konsumentenschützer.
Die AK Konsumentenschützer empfehlen deshalb als Notwehraktivität den Kreditkartenbesitzern in "Euro-Ländern" wenn möglich in Euro zu bezahlen und bei Verrechnung einer Devisenprovision diese innerhalb der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehenen Frist zu beeinspruchen.

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