Breite Förderung der Darstellenden Kunst

Verträge und Selbstverwaltung sichern Kontinuität

St.Pölten (NLK) - Das neue Kulturförderungsgesetz macht es möglich: Theaterbetreiber in Niederösterreich, die einen gewissen Standard erfüllen, können mit Hilfe von Förderverträgen kontinuierliche Theaterarbeit leisten. Der Kulturbericht 1997, der vor kurzem veröffentlicht wurde, weist für den Bereich "Darstellende Kunst" rund 140 Millionen Förderschilling aus, rund ein Viertel des gesamten Kulturbudgets.

Für die Stadttheater in Baden und St.Pölten wurden 1997 35 Millionen Schilling bereitgestellt. Der Verein "Theaterfest NÖ" konnte mit 16,5 Millionen Schilling Projekte verwirklichen, die NÖ Kulturszene erhielt für die Programmgestaltung im Festspielhaus 45 Millionen Schilling, das NÖ Donaufestival 25 Millionen Schilling. 51 andere Veranstalter von Theateraufführungen erhielten Fördersummen zwischen 5.000 und 2,9 Millionen Schilling. Die höchstdotierte Bühne war die Waldviertler Kulturinitiative mit den Hoffestspielen in Pürbach. Aber auch Gestaltungsprojekte wurden dotiert wie beispielsweise das Kurtheater Reichenau, das für die Neugestaltung des Orchestergrabens 784.000 Schilling Regionalisierungsmittel erhielt. Für "szene bunte wähne" gab es 2 Millionen Schilling, für Art Carnuntum 2,3 Millionen Schilling und für die NÖ Landesverwaltung für Schulspiel, Jugendspiel und Amatheurtheater 1,6 Millionen Schilling. Die Kultur- und Anerkennungspreise in diesem Bereich, die 1997 an Elfriede Ott, Mimi Wunderer und Nikolaus Büchel gingen, erreichten insgesamt 250.000 Schilling.

Mit diesen Mitteln erweiterten das NÖ Donaufestival und Art Carnuntum das sommerliche Kulturangebot um bedeutende internationale Gastspiele, das Theaterfest Niederösterreich steuerte an 14 Standorten Eigenproduktionen bei. Bereits 1997 zeichnete sich im St.Pöltner Festspielhaus ein großer Erfolg des Jahresbetriebes aus.

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