Investitionsprogramm Mitterbach Gemeindealpe

LR Gabmann: 57 Millionen Regionalförderung für Infrastruktur

St.Pölten (NLK) - Im Zuge der Initiativen und Maßnahmen wie die neue 8er-Kabinenbahn am Semmering/Hirschenkogel oder die Beschneiungsanlage auf dem Hochkar, mit denen der Wintertourismus in Niederösterreich weiter auf Erfolgskurs gehalten werden soll, erinnerte Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Ernest Gabmann dieser Tage daran, daß die NÖ Landesregierung 1998 auch rund 57 Millionen Schilling aus Regionalisierungsmitteln für das Projekt "Investitionsprogramm Mitterbach Gemeindealpe" beschlossen hat.

Die wirtschaftliche und soziale Situation in Mitterbach wird nachhaltig von der noch immer sehr hohen Abhängigkeit vom Tourismus geprägt, der jedoch nach wie vor Strukturprobleme aufweist. Insbesondere seit dem völligen Stillstand aller Lifte in der Saison 1996/97 verzeichnet der Ort starke Nächtigungseinbußen, sinkende Tourismusintensität und eine äußerst bescheidene Bettenauslastung im Winter. "Um das touristische Überleben des Ortes sicherzustellen, kann auf eine ausreichend dimensionierte Initialinvestition mit entsprechend breiter Öffentlichkeitswirkung nicht verzichtet werden. Nur so können in absehbarer Zeit Aufbruchstimmung signalisiert und Nachzieheffekte ausgelöst werden", so Gabmann.

Das Skigebiet hat vor allem im Bereich des Ausflugs-, aber auch im Aufenthaltstourismus große regionalwirtschaftliche Bedeutung. Mitterbach verfügt derzeit über rund 570 Gästebetten in 49 Betrieben sowie über 10 Gastronomiebetriebe, deren Kapazität primär den Tagesgästen zur Verfügung steht. Das vorliegende Projekt umfaßt ein Gesamtinvestitionsvolumen von 85 Millionen Schilling und beinhaltet die Erneuerung des Doppelsesselliftes in der Sektion I, die Neuerrichtung des Doppelsesselliftes in der Sektion II, die Erneuerung zweier Schlepplifte, Pistenkorrekturen sowie die Errichtung einer Beschneiungsanlage.

Als Bedingung vor Auszahlung der Fördermittel aus dem Budget 1998 gelten Nachweise über die Ausfinanzierung des Projektes, die Sicherung der Überfahrtsrechte und die Einhaltung der EU-Vergaberichtlinien und des NÖ Vergabegesetzes bei der Ausschreibung. Ausständig ist zudem noch eine schriftliche Bestätigung seitens der Generaldirektion IV in Brüssel, daß dieses Projekt als Infrastrukturinvestition einzustufen ist und demgemäß keine Förderobergrenzen gemäß Wettbewerbsrecht zu berücksichtigen sind.

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