Sobotka: Es wird keine Raumordnung von oben geben

Kleinregionale Entwicklungkonzepte steigern Identitätsbewußtsein

Niederösterreich, 5.1.99 (NÖI) Kleinregionale Entwicklungskonzepte gibt es seit Mitte der 80-er Jahre. "Diese Konzepte sind ein Mittel, in einer Kleinregion die gemeinsamen Probleme zu analysieren und gemeindeübergreifende Lösungen zu finden, vor allem im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinden, wie z.B. Tourismus oder Kooperation im Gewerbe", so der Landesrat für Raumordnung, Mag. Wolfgang Sobotka.****

Das erste Entwicklungskonzept entstand im Kamptal. Mittlerweile gehört das Kamptal zu den 800 Leadergruppen - das sind gemeinschaftliche Initiativen für den ländlichen Raum - der EU und ist als Kulturpark einzigartig. Der Erfolg gibt der Idee recht:
Mittlerweile wird in St. Peter in der Au das 20. kleinregionale Entwicklungskonzept umgesetzt.

Sobotka: "Wichtig dabei ist der 'bottom-up-Ansatz', das heißt das Land Niederösterreich plant nicht, sondern greift lediglich unterstützend ein." Das bedeutet, daß die Region die Schwerpunkte selbst erarbeiten muß - dadurch wird ein hohes Maß an "regionaler Identität" erreicht - während sich das Land auf eine finanzielle Unterstützung zurückzieht. Mit der Förderung soll ein Impuls für die Selbstgestaltungs- und Selbstbehauptungsmöglichkeit der Kleinregionen gegeben werden. "Gefördert wird die
Konzepterstellung zu 50% und maximal öS 400.000,-, wobei selbstverständlich auch eine Beratung bei der Finanzierung der Konzeptumsetzung mit Hilfe von ECO PLUS und anderen Landesförderstellen geboten wird" präzisiert Sobotka.

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