Keusch: Lehrlingsoffensive II bis zum Jahr 2001

Lehrlingsoffensive I brachte 1.500 neue Lehrstellen

St. Pölten, (SPI) - "Rund zwei Milliarden Schilling werden vom Sozialministerium bis zum Jahr 2001 für die Lehrlingsoffensive II der Bundesregierung aufgewendet. Brachte die erste Initiative rund 1.500 neue Lehrplätze, so erwarten wir uns für die Lehrlingsoffensive II zumindest eine Einstellung diese Zahl an
neuen Lehrplätzen, stellt SP-Landtagsabgeordneter Eduard Keusch heute fest. Lehrlinge, die auf dem "normalen” Arbeitsmarkt keine Lehrstelle finden, können auch in einer Lehrlingsstiftung oder einem Lehrgang eine entsprechende Ausbildung absolvieren.****

Besonders hervorzuheben sind auch die Erleichterungen für die Betriebe. Auf Wunsch der Unternehmen werden auch persönliche Beratungen im Betrieb selbst durchgeführt. Zusätzlich gibt es im Rahmen der Lehrlings-Kampagne auch eine Info-Hotline: Unter 0660/1996 können sich Lehrstellensuchende und Unternehmen informieren. Informationen für Betriebe gibt es etwa über die zahlreichen Maßnahmen, die die Regierung im Zuge der ersten Lehrlingsoffensive letztes Jahr gesetzt hat. So gab es für Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, viele Erleichterungen: Sie
zahlen im ersten Lehrjahr keine Unfallversicherung für den
Lehrling und erhalten einen Steuerfreibetrag von 20.000 Schilling. Auch die Krankenversicherungsbeiträge müssen für drei Jahre nicht gezahlt werden. Weiters wurden Beschäftigungsvorschriften angepaßt, 19 neue Lehrberufe geschaffen und 47 Berufsbilder modernisiert.

"Unter Berücksichtigung dieser Erleichterungen und Unterstützungsmaßnahmen für die Unternehmen bleibt damit nur mehr an die Verantwortung der Wirtschaft für unsere Jugend zu appellieren. Die Politik hat die Rahmenbedingungen bestens gestaltet, nun liegt es an der Wirtschaft, die notwendigen Lehrplätze, aber auch die zahlreichen neu geschaffenen
Berufsbilder auch anzubieten", so Abg. Keusch abschließend. (Schluß) fa

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