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Lampenöle werden in Österreich ab 1999 teilweise verboten

Prammer: Eine der häufigsten Vergifungsursachen bei Kindern wird damit beseitigt.

Wien (OTS) - Mit 1. Jänner 1999 werden in Österreich parfümierte und gefärbte Lampenöle teilweise verboten oder mit Sicherheitsauflagen versehen. Damit wird eine der häufigsten Vergiftungsursachen für Kleinkinder beseitigt, betont Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer.

Seit 1994 sind die Spitalsärzte in Österreich zur Bekanntgabe der Vergiftungsfälle mit chemischen Produkten verpflichtet. Daraus geht hervor, daß von allen gemeldeten 224 Vergiftungen zu 60 Prozent Kleinkinder unter 6 Jahren betroffen sind.

19 Prozent aller Vergiftungen sind auf die unsachgemäße Verwendung von Lampenölen zurückzuführen. Diese Öle sind nach den Wasch- und Reinigungsmitteln (51 Prozent aller Vergiftungsfälle) die zweithäufigste Ursache für Vergiftungen mit chemischen Produkten im Haushalt.

Aufgrund dieser Tatsache hat sich Prammer zum Schutz unserer Kinder schon vor Monaten vehement für ein Verbot von parfümierten und gefärbten Lampenölen eingesetzt. Mit der neuen Verordnung wird dieser Forderung Rechnung getragen: Färbige und duftende Lampenöle werden ab 1. Jänner 1999 entweder gänzlich verboten oder beispielsweise durch besondere Verschlüsse kindersicher gemacht.

"Mit dem teilweisen Verbot von gefärbten und parfumierten Lampenölen, die auf Kleinkinder aufgrund ihrer Farbe und ihres Geruchs eine besondere Faszination ausüben, wird ein wichtiger und nachhaltiger Schritt zum Schutz unserer Kinder gesetzt", stellt Prammer abschließend fest.

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