Presseaussendung Das LUGNER-Presse-Service

Wien (OTS) - Heute ist es 50 Tage her, daß Dr. Klestil zur Offenlegung seiner Wahlwerbefinanzen aufgefordert wurde. Der Herr Bundespräsident schweigt dazu seit 50 Tagen. Warum veröffentlicht er seine Gönner nicht, die dafür bezahlen, daß er weiter alles unterschreiben darf, was ihm vorgelegt wird ? Bis zur Wahl hat er nur mehr 90 Tage Zeit. Zur Erinnerung wiederholen wir unsere Meldung:

LUGNER : Dr. Klestil soll seine Wahlfinanzierung offenlegen.

Innsbruck, 29.11.1997. Baumeister Ing. Richard Lugner, Kandidat zur Bundespräsidentenwahl 1998, forderte Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil auf, die Finanzierung seiner Wahlwerbung offenzulegen.

"Es geht nicht an, daß Österreicher, welche mich durch ihre Unterschrift unterstützen wollen, sich vor der Behörde ausweisen müssen, während der Herr Bundespräsident seine Wahlwerbung mit Geldmitteln finanziert, deren Herkunft höchst ungeklärt ist. Wenn der Bundespräsident einen 'Treuhänder' vorschiebt, um seine Finanzies zu verheimlichen, schadet er der Demokratie. Es stellt sich die Frage:
"Warum werden die wahren Geldgeber des Dr. Klestil verheimlicht ? -Kommt das Geld von parteinahen Versicherungen und Banken wie der Wiener Städtischen und der Raiffeisenbank oder kommt das Geld von anderswo ? Es ist doch keine Schande, versteuertes Geld zu spenden ! Ich lege meine Finanzierung offen: Meine gesamten Wahlwerbungskosten bringe ich selber auf. Durch Eigenmittel und Kreditfinanzierung. Versicherungs- und Bankkunden sollen ebenso, wie die Mitglieder der Bundeswirtschaftskammer, nicht für Dr. Klestil zur Kasse gebeten werden."

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