HÖGER : FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG BASIS DER ZUKUNFT

LHStv. Höger begrüßt zusätzliche Mittel für RIP und RIF

St. Pölten (SPI) Forschung und Entwicklung sind die Basis der wirtschaftlichen Zukunft des Landes. Die zusätzlichen 240
Millionen Schilling für die regionale Infrastrukturförderung (RIF) und die Regionale Innovationsprämie (RIP) für die Jahre 1998 und 1999 beweisen, wie konsequent die Bundesregierung ihre Beschäftigungsoffensive fortsetzt, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Mittwoch zu dieser Initiative der Bundesminister
Rudolf Edlinger und Caspar Einem. "Die Gründer-, Innovations- und Technologiezentren stellen Kristallisationspunkte zukünftiger Beschäftigung mit hoher Wertschöpfung und entsprechendem Lohnniveau dar. Um in Zukunft wirtschaftlich reussieren zu können, dürfen wir nicht in einen Wettkampf mit den Billiglohnländern des Ostens und Asiens treten, sondern müssen durch den Ausbau der Infrastruktur, des Bildungsniveaus und der Forschung unsere Standortqualität weiter steigern und attraktiver gestalten", betonte Höger.

So könnte etwa das Kompetenzzentrum für Medizin- und Rehabtechnik (KMR), für das Bundeskanzler Klima und er die Patenschaft übernommen hat, in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und dem Projekt Civitas Nova in Wr. Neustadt zu
einer der zentralen EU-Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet werden, erinnerte der Landeshauptmannstv., der am Nationalfeiertag gemäß seinem Versprechen gemeinsam mit dem Bundeskanzler auch den virtuellen Spatenstich für das Projekt vorgenommen hat. "Diese großen Zukunftsherausforderungen werden wir auch nur dann bewältigen, wenn die Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Land
und der Gemeinden, sowie aller gemeinsam mit der EU funktioniert", erinnerte Höger.

Für Niederösterreich ist die Ausweitung der RIF- und RIP-Fördermittel nicht zuletzt deshalb von großem Vorteil, da die Mittel bereits lange vor Ende der offiziellen Laufzeit
aufgebraucht waren - ähnlich wie in der Steiermark oder in Oberösterreich. "Niederösterreich war und ist nicht nur ein traditionelles Industrieland und mit über 520.000 Beschäftigten ein typisches Land der Arbeitnehmer geworden, sondern auch bei der Bewältigung des Strukturwandels sehr erfolgreich. Aber nicht durch Abgrenzung, sondern durch das gemeinsame Vorgehen und die Unterstützung durch den Bund", erinnerte Höger abschließend. (Schluß)nk/ns

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