Weniger illegale Spielautomaten in NÖ

Zuständige Fachabteilung überprüft auch Wett-Terminals

St.Pölten (NLK) - Die technische Entwicklung bringt auch immer wieder neue Varianten des Glückspiels mit sich. Die Überprüfung von Gaststätten wegen des Betriebs illegaler Spielautomaten durch das Referat für Polizei- und Veranstaltungsangelegenheiten im Amt der NÖ Landesregierung ergab bisher eine deutliche Verringerung. Jetzt wurde auch mit der Überprüfung der neuen "Wettomaten" begonnen. Das sind Wett-Annahme-Terminals, die nicht als Glückspielautomaten im Sinne des Glücksspielgesetzes zu betrachten sind, weil sie mit Online-Verbindung disloziert betrieben werden. Erlaubt ist in Niederösterreich, maximal zwei Wetten zu kombinieren. Wer Geräte aufstellt, die die Kombination von mehr
als zwei Wetten erlauben, setzt sich der Gefahr aus, daß sein Gerät durch die Exekutive konfisziert und abtransportiert wird. So erst kürzlich in einer Gaststätte im NÖ Zentralraum geschehen.

Die Beamten der zuständigen Fachabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung haben keine Exekutions- oder Überwachungsgewalt. Zuständig für die Überwachung wären an sich die Bezirksverwaltungsbehörde bzw. die Bundespolizeidirektion, diese sind aber vielfach aus Personalmangel dazu nicht in der Lage. Wenn nun Beamte des Fachreferates von Geräten Kenntnis erhalten, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und damit einen Eingriff ins staatliche Glückspielmonopol darstellen, so teilen
sie ihre Beobachtungen als Privatpersonen der Exekutive mit, die
den Abtransport der vorschriftswidrigen Geräte veranlaßt. "Im Interesse einer gerechten Behandlung von Bewilligungswerbern, unseren Kunden sozusagen, müssen wir durchgreifen und illegale Geräte entfernen lassen", stellen dazu die Beamten der Fachabteilung fest.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK