BERICHTIGTE WIEDERHOLUNG OTS73 VOTRUBA : "ÄLTER WERDEN - JUNG BLEIBEN" IN NÖ MÖGLICH

Soziale Dienste und Sozialzentren beste Voraussetzung

St. Pölten (SPI) "Älter werden - Jung bleiben" , die landesweite Aktion für unsere Senioren, feiert heuer ihr 20jähriges Jubiläum. Mit der flächendeckenden Versorgung durch die sozialen und sozialmedizinischen Dienste, die unzähligen Sozialstationen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, vor allem aber durch die rund 100 von LHStv. Ernst Höger initiierten Sozialzentren haben wir die besten Voraussetzungen für ein Alter in Würde geschaffen und damit Rahmenbedingungen, die es den älteren Landesbürgern ermöglichen "jung zu bleiben", erklärte MITTWOCH (nicht:Freitag) Soziallandesrätin Traude Votruba. "Jung bleiben heißt doch, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und das Alter als dritten Lebensabschnitt bewußt zu gestalten. Möglich ist dies, weil optimale Hilfe und Betreuung vor Ort immer dann da ist, wenn sie gebraucht wird", stellte Votruba klar.

Dank der sozialen Dienste, Sozialstationen, Kurzzeitpflegemöglichkeiten und Sozialzentren können die Menschen in der gewohnten Umgebung verbleiben, ihre sozialen Kontakte zur Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten aufrechterhalten und bleiben so in das gesellschaftliche Leben integriert - selbst dann, wenn sie Hilfe und Pflege brauchen, erinnerte die Landesrätin. Durch dieses längstmögliche Verbleiben in der gewohnten Umgebung wandeln sich die früheren Pensionistenheime des Landes zunehmend in Pflegeheime um, die erst dann benötigt werden, wenn die Betreuung zu Hause oder in den Sozialzentren durch den hohen technischen und medizinischen Aufwand nicht mehr möglich ist. "Mit dem Jahrundertgesetz Pflegegeld sind auch die Voraussetzungen da, daß sich jeder ältere und hilfsbedürftige Landesbürger diese optimale Hilfe und Pflege auch leisten kann. Insgesamt haben wir damit soziale Wärme statt der einsamen Kälte in den früheren Pensionistenheimen geschaffen, weil wir integrieren statt abschieben und isolieren", so Votruba.

Wir werden diesen erfolgreichen Weg weiter fortsetzen, weil er nicht nur der menschlichste ist, sondern als angenehme Nebenerscheinung auch der kostengünstigste, wie bereits mehrere wissenschaftliche Studien und Arbeiten bestätigt haben, versprach die Landesrätin. "Was vor 20 Jahren Slogan für eine landesweite Aktion für unsere älteren Mitbürger war, ist heute Reatlität geworden, nämlich älter zu werden und dennoch "jung" - also selbstständig, anerkannt und voll integriert - zu bleiben. Und unsere älteren Mitbürger haben ein Recht darauf, waren sie es doch, die dieses wunderbare Land aufgebaut und damit die Basis für unseren heutigen Wohlstand und Frieden gelegt haben", schloß Votruba. (Schluß)nk/ns

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