Weinzinger: Verbot privater Waffen muß kommen

Grüne: SPÖ tritt nicht entschieden genug auf - Volksbegehren bereits in Vorbereitung

Wien (FMB) - "Die SPÖ tritt nicht entschieden und nachdrücklich genug für ein Verbot des Privatwaffenbesitzes ein. Klima und Schlögl lassen zwar Sympathie dafür erkennen, doch der SPÖ-Parlamentsklub lasiert zu offensichtlich herum", so das Bundesvorstandsmitglied der Grünen, Brigid Weinzinger, Proponentin der Grünen für ein diesbezügliches Volksbegehren. "Offensichtlich braucht die Regierung den Druck des Volksbegehrens, damit es endlich zu einer wirklichen Entwaffnung der privaten Haushalte und damit zu mehr Sicherheit in Österreich kommt", erklärt Weinzinger, die von einem guten Vorbereitungsstand des Volksbegehrens spricht. Eine erhöhte Waffensteuer und der Waffenpaß alleine sind jedoch keine tauglichen Mittel, sondern gleichen mehr Alibimaßnahmen, meint Weinzinger und tritt vehement für eine staatliche Rückkaufaktion, ähnlich dem Vorbild Großbritanniens ein. "In der Sache Waffenverbot wird es jedenfalls in den nächsten Wochen zu einer politischen Kraftprobe kommen. Die ÖVP wäre gut beraten, ihre Position der Schutzpatronin der Waffennarren von sich aus aufzugeben", schließt Weinzinger.

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