Sivec: Keine Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen in Niederösterreich

Wieder Kehrtwendung der NÖ VP in Sachen Gentechnik?

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich ist das wichtigste Agrarland Österreichs. Immer bedeutender wird es sein, daß land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung unter Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutz naturnahe durchgeführt wird. In
seiner letzten Sitzung im Dezember des Vorjahres hat der NÖ
Landtag deshalb einstimmige Resolution gefaßt, daß eine Bewirtschaftung der Betriebe in nachvollziehbaren und kontrollierbaren Kreisläufen unter Verzicht auf die Anwendung von Gentechnik anzustreben ist”, stellt der Weinviertler SP-Labg. Herbert Sivec fest.****

"Es ist daher nicht einzusehen, wenn sich die VP-Niederösterreich für eine Freisetzung ausspricht - auch nur mit der etwas akademischen Formulierung der "100prozentigen Klärung aller Risiken". Denn jedwede wissenschaftliche Beurteilung der
Gentechnik und ihrer Risiken basiert auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und ihrer Ergebnisse, d.h. daß in Zukunft durchaus Risikofaktoren auftauchen könnten, welche die Wissenschaft heute noch gar nicht abklären kann. Im Gegensatz zur VP NÖ stellen sich die Sozialdemokraten gegen jedwede Freisetzung auch in den
kommenden Jahren, damit der verabschiedeten Resolution auch im vollem Umfang Rechnung getragen wird", so Sivec weiter.

"Wenn die Volkspartei nun wieder einen Schwenk zum Thema
Gentechnik vollzieht, so entspricht dies weder der Meinung der niederösterreichischen Bürger, noch den berechtigten Sorgen der hunderttausenden Unterzeichner des Gentechnik-Volksbegehrens in Niederösterreich. Es gilt, die gesunden und ökologisch wertvollen Regionen Niederösterreichs zu bewahren und für die Zukunft mit einem eindeutigen Bekenntnis abzusichern”, so Sivec abschließend. (Schluß) fa

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