Prokop: 40 Millionen für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen

Niederösterreich, 10.1.98 (NÖI) "Wenn es wirtschaftlich besonders eng oder wenn die Gewalt in der Familie zu groß wird, können sich Menschen oft neue Wohnungen nicht leisten und organisieren. Das Land Niederösterreich wird daher aus Mitteln der Sozialhilfe 1998 40 Mio. Schilling für Frauenhäuser und Obdachloseneinrichtungen zur Verfügung stellen", erklärt LH-Stv. Liese Prokop das Engagement des Landes für Personen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind.****

Insgesamt fördert das Land 235 solcher Wohnplätze. Der Schwerpunkt des Platzangebotes liegt dabei in der Region Wr. Neustadt sowie im Raum St. Pölten und Krems. Für Frauenhäuser stellt das Land 15 Millionen, für Obdachloseneinrichtungen 25 Millionen Schilling bereit. Partner des Landes in diesem Bereich
der sozialen Arbeit sind private, gemeinnützige Organisationen wie beispielsweise die "Emmausgemeinschaft" und der "Verein Wohnen" in St. Pölten. Das Angebot reicht dabei von Notschlafstellen über Frauenhäuser bis zu Übergangswohnungen.

"Die durchschnittliche Belastung von 80% beweist die Notwendigkeit dieser Wohnungen. Die prozentuelle Steigerung bei diesen Wohnungen hat sich zuletzt auf 5% pro Jahr eingependelt.
Ohne Wohnung ist Personen am sozialen Rand eine
Wiedereingliederung in die Gesellschaft unmöglich. Deshalb sind in den nächsten Jahren in diesem Bereich Einsparungen nicht vertretbar", schließt Prokop ab.

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