Vogt: Bergbauernvereinigung unterstützt Einwendungskampagne

Schwarzböck soll Stellung beziehen

Wien (OTS) - Maria Vogt, Obfrau der Österreichischen Bergbauernvereinigung: "Viele Bauern sind durch die rücksichtslose Vorgangsweise des US-Saatgutmultis Pioneer schwer verärgert und überlegen bereits einen Boykott von Pioneer Produkten. Während ökologische Risiken von transgenem Mais nach wie vor ungeklärt sind, werden Monokulturen und industrialisierte Intensivlandwirtschaft eindeutig begünstigt. Ministerin Prammer ist aufgerufen, Pioneers Freisetzungsambitionen eine klare Absage zu erteilen."

Vogt fordert den Präsidenten der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, auf, zu den geplanten Freisetzungsversuchen von Pioneer Stellung zu beziehen. Während die Landeshauptleute von Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland Freisetzungen von Pioneers Gentech-Mais klare Absagen erteilt haben, war vom obersten Bauernvertreter Schwarzböck dazu bislang rein gar nichts zu hören. Die Obfrau der Bergbauernvereinigung ruft Bäuerinnen und Bauern dazu auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, den Freisetzungsantrag von Pioneer zu beeinspruchen und keine Felder für Versuche mit Gentech-Mais zur Verfügung zu stellen.

Einspruchformulare können bei der ÖBV und der Arge Biolandbau angefordert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Baumhöfer (ÖBV)
Tel.: 0664-2427450
Lothar Greger (Arge Biolandbau)
Tel.: 01/4037050/23

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS