VOTRUBA : KLARES NEIN ZU GENMAIS AUS KONSUMENTENSICHT

NÖ vor Zukunft als landwirtschaftliches Genlabor schützen

St. Pölten (SPI) Wir müssen Niederösterreich vor einer Zukunft als landwirtschaftliches Genlabor schützen, denn niemand weiß heute, wie sich die genmanipulierten Pflanzen auf die Gesundheit der Menschen auswirken und welche möglichen Folgen für die umliegende Landwirtschaft aus dem Freisetzungsversuch resultieren können. Die Freisetzung des Genmaises in Niederösterreich ist daher aus Konsumentensicht klar abzulehnen, stellte Mittwoch Konsumentenschutzlandesrätin Traude Votruba klar. "Über 260.000 Niederösterreicher haben das Gentechnikvolksbegehren unterschrieben und damit ihren Bedenken einen klaren Ausdruck verliehen. Jetzt geht es darum, dem Willen dieser Hunderttausenden allein in Niederösterreich zum Durchbruch zu verhelfen", stellte Votruba klar.

Votruba, die auch selbst das Gentechnikvolksbegehren mit
ihrer Unterschrift unterstützt hatte, merkte in diesem
Zusammenhang allerdings an, daß "es dabei nicht genügen wird, Appelle an den Bund zu richten und die eigene Aktivität auf das Beteuern einer rigorosen Ablehnung zu beschränken, wie es die ÖVP praktiziert". Da die NÖVP das Gentechnikvolksbegehren nicht unterstützt hat - ebensowenig wie das Frauenvolksbegehren - bleibt zu fürchten, daß "die hunderttausenden Unterschriften allein in Niederösterreich noch immer nicht ausgereicht haben, um auch die ÖVP zu mobilisieren. Und die Polemik eines Herrn Strasser wird nicht genügen, um den globalen Vormarsch des Anbaus genmanipulierter Lebensmittel vor Niederösterreichs Grenzen zu stoppen", schloß Votruba.
(Schluß)nk/ns

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