Zehn Jahre APA-Datenbanken: Quantensprung der Informationsversorgung Datenbanken (2): "APA-Online" als elektronisches Entscheidungsträgermedium

Erfolgreicher Online-Verkauf von elektronischen Zeitungsinhalten. Strategische Allianz mit "Genios" - Teil 2

Wien (OTS) - Die APA-Datenbanken werden in vernetzter Form über "APA-Online" angeboten. Dieses System hat sich im Laufe der Jahre zu einem elektronischen "Entscheidungsträger-Medium sui generis" entwickelt. Es ist ein überaus mächtiges und "in seiner Art einzigartiges System", sagte APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil. "Es gibt weltweit kein vergleichbares System, das 53 Dienste von 22 Nachrichtenagenturen einschließlich von 4 Bilder- und 2 Grafikdiensten sowohl realtime als auch datenbankmäßig anbietet und gleichzeitig die vollständigen Inhalte von 19 Tageszeitungen, 12 Zeitschriften und 29 Fachpublikationen sowie 4 Firmenprofildiensten als Datenbanken auf einer Oberfläche und Plattform integriert". ****

Die APA ist international der einzige Datenbank-Anbieter, bei dem (ab Februar d.J.) alle Tageszeitungen eines Landes elektronisch abgerufen werden können. Weiters zählen die Flaggschiffe der deutschsprachigen Publizistik, nämlich die FAZ, die NZZ und die ZEIT zu den Top-Quellen unter den APA-Datenbanken. Über Gateways sind darüber hinaus etwa das "Handelsblatt", die "Süddeutsche Zeitung", die "Financial Times" und die "Washington Post" abrufbar. "Die elektronische Vermarktung der Tageszeitungen über die APA-Datenbanken ist der einzige Bereich, in dem die österreichischen Zeitungen derzeit nennenswerte Erlöse durch den Online-Verkauf ihrer Inhalte erzielen können", erklärte Vyslozil. Die Versuche der Zeitungen, ihre Inhalte über ihre eigenen Online-Dienste gegen Entgelt zu verkaufen, sind weltweit, wie auch in Österreich von den Konsumenten bisher nur in sehr begrenztem Maße angenommen worden. Der APA hingegen ist es in den zehn Jahren ihrer Datenbank-Aktivitäten gelungen, einen Markt für elektronische Informationsdienste im Bereich professioneller und institutioneller Anwender aufzubauen. Die APA-Datenbanken - und damit auch die Zeitungsdatenbanken - werden derzeit von rund 3.600 permanenten Usern in Österreich genutzt, und zwar primär von den Medien, den politischen Parteien, öffentlichen Institutionen, den Banken und der Industrie. Zu den größten Anwendern zählen der ORF, das Parlament und die Nationalbank. Wichtigster strategischer Partner der APA bei ihren Datenbank-Aktivitäten ist "Genios", der führende deutsche Anbieter von Wirtschaftsdatenbanken, ein Unternehmen der "Handelsblatt"-Gruppe. Die "überaus fruchtbare, jahrelange Zusammenarbeit" gehe weit über eine reine Vertriebspartnerschaft hinaus, umfasse gemeinsame strategische wie operative Planung- sowie Technologie-Kooperationen und werde im heurigen Jahr mit dem Ziel gemeinsamer internationaler Positionierung am EU-Markt noch wesentlich ausgeweitet werden, sagte Vyslozil.

Der Zugang zu den APA-Datenbanken ist über Wählleitung, Datex-P, ISDN, Standleitungen, das APA-eigene Hochleistungsdatennetz MVN und über Internet möglich.

(Forts.)

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