MAK L. A. - Kunst- und Architekturprojekte

Wien (OTS) - MAK L. A.: Kunst- und Architekturprojekte

Eröffnung: 7. Jänner 1998, 20.00 Uhr
Dauer: 8. Jänner bis 1. Februar 1998
Ort: MAK-Galerie, MAK - Österreichisches Museum
für angewandte Kunst, Stubenring 5, A-1010 Wien

Die zweiteilige Ausstellung MAK L. A.: Kunst- und Architekturprojekte in der MAK-Galerie zeigt Arbeiten der ersten acht MAK-Schindler Stipendiaten. Die von einer internationalen Jury ausgewählten Künstler und Architekten haben sechs Monate im Mackey House in Los Angeles verbracht und ihre in L. A. realisierten Projekte im Rahmen der Ausstellung "Final Projects" im Schindler House präsentiert. In der MAK-Galerie zeigen sie neben der Dokumentation der L. A. Projekte auch neue, zum Teil in Verbindung mit dem Stipendium entstandene Arbeiten.

Der nun zweite Teil der Ausstellung zeigt vom 8. Jänner bis 1. Februar 1998 Abeiten von Gilbert Bretterbauer, Marta Fuetterer, Chrisoph Kasperkovitz und Andrea Lenardin.

Gilbert Bretterbauer beschäftigt sich mit der Umsetzung von bildnerischen und räumlichen Strukturen und Zeichen in textile Arbeiten. In The House, ein aus drei Räumen bestehendes Stoffhaus, das er gemeinsam mit Liz Larner und Thomas Baldwin im Garten des Schindler House realisierte, wurden architektonische Referenzen mit offenen textilen Arbeiten kombiniert. Bretterbauers neue Arbeit in der MAK-Galerie besteht aus einer Serie von kurzen, prägnanten Sätzen und persönlichen "messages", die als weiße Stickereien auf durchsichtiger Gaze angebracht sind.

Marta Fuetterer zeigt den in Los Angeles entstandenen Kurzfilm "My green Dress", der die Sprache der commercials verwendet und die Extreme einer Stadt wie Los Angeles widerspiegelt. Ihre neue Wandinstallation beschäftigt sie sich mit erworbenen Objekten, deren fremde Geschichte durch die Ästhetik farbiger Zeichen eine neue Bedeutung erhält.

Christoph Kasperkovitz' Arbeit "Echo" für die MAK-Galerie ist eine überdimensionale Positivform eines "Fuchsbaus" aus Stroh und Draht, in dessen Öffnung ein präparierter "Bauhund" mit einem im Kopf eingebauten Monitor steckt. Der Monitor ist, wie auch das Innere des Baus, für den Betrachter nicht sichtbar. Das unterschiedlich starke Licht des Monitors dringt lediglich durch unabgedeckte Spalten des Fuchsbaus nach außen.

Andrea Lenardins "Instant Days" im Schindler House bestand aus einem Rolodex-System, das "Nahrungsverzeichnisse" für emotionelle Zustände beinhaltet. Eine rotierende Achse bewegt Rolodex-Karten, die aus vakuumverpackten Polaroid-Fotos und Objekten bestehen. In Lenardins Instant Days Stickerbox für die MAK-Galerie werden zwei sehr amerikanische Phänomene untersucht: das TV-dinner - eine Instant-Mahlzeit - und der Multiple-Choice-Test, der nur ja oder nein als Antwort zuläßt.

Der erste Teil der Ausstellung mit Arbeiten von Swetlana Heger & Plamen Dejanov, Andrea Kocevar, Flora Neuwirth und Jochen Traa war vom 26. November bis 28. Dezember 1997 zu sehen. Alle Arbeiten sind in der zur Ausstellung erschienen Publikation dokumentiert.

Ausstellungsdaten

MAK L. A.: Kunst- und Architekturprojkete
Eröffnung:7. Jänner 1998, 20.00 Uhr
Dauer: 8. Jänner - 1. Februar 1998

Ausstellungsort: MAK-Galerie
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst Stubenring 5, A-1010 Wien

Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr
Mo geschlossen

Projektleitung:Daniela Zyman
Publikation:MAK L. A. - Kunst- und Architekturprojekte, herausgegeben von Peter Noever;
dt./engl., 44 Seiten
Farb- und s/w-Abbildungen

MAK-Eintritt gesamt öS 90.-/öS 45.- ermäßigt für Schüler, Studenten, Senioren ab 60, Soldaten, Gruppen ab 10 Personen. Freier Eintritt für Kinder bis 10, Mitglieder der Ges. f. Österr. Kunst, Studenten der Hochschule für angewandte Kunst, Museumspaß, Arbeitslose, österr. Schulklassen.

Rückfragen & Kontakt:

Museum f. angewandte Kunst
Dorothea Apovnik
Tel. +43-1-711 36-233
Fax +43-1-711 36-227
e-mail: presse@mak.at

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