Institute lehnen ausgehandelten Kassenvertrag für CT-Untersuchungen ab

Wirtschaftskammer und Gebietskrankenkasse hatten sich bereits

Wien (OTS) - im Dezember 1996 auf ein angemessenes und gerechtes Honrorar geeinigt =

In einer Meldung der Tageszeitung "Die Presse" wird
die Behauptung aufgestellt, daß die Wiener Gebietskrankenkasse die Verträge mit den Institutsbetreibern für CT-Untersuchungen (Computertomographie) gekündigt hätte. Weiters wird festgestellt, daß die Wiener Kasse der Gemeinde Wien in den Spitalsambulanzen mehr als 2.000 Schilling bezahlt, hingegen im freien Bereich nur 1.200 Schilling anbietet.

Tatsache ist aber, daß die Wiener Gebietskrankenkasse keineswegs, wie im Presseartikel behauptet, den Vertrag gekündigt hat, vielmehr haben die Institute das bereits im Dezember 1996 zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und der Wirtschaftskammer erzielte Verhandlungsergebnis abgelehnt. Die Wiener Gebietskrankenkasse hat sich dennoch dazu bereiterklärt, die in den Instituten durchgeführten Untersuchungen bis auf weiteres zu honorieren, allerdings nicht zu den von den Betreibern geforderten Konditionen.

Auch erhält die Gemeinde nicht 2.000 Schilling pro CT-Untersuchung, sondern nur 1.170 Schilling (excl. Kontrastmittel).

Von den Institutsbetreibern wird aber pro CT-Untersuchung ein Honorar von 1.800 Schilling - die ursprüngliche Forderung lag bei 2.600 Schilling - verlangt, was als wesentlich überhöht angesehen werden muß. Das von der Wiener Gebietskrankenkasse angebotene und von der Wirtschaftskammer akzeptierte Honorar liegt bei 1.400 Schilling (excl. Kontrastmittel).

Dieses von den Instituten abgelehnte Angebot muß als absolut angemessen angesehen werden.

Unter dem Aspekt, daß die Wiener Gebietskrankenkasse einerseits die Versorgung herzustellen, andererseits aber auch einen ökonomischen Einsatz der ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu gewährleisten hat, ist das Verlangen der Wiener Gebietskrankenkasse, angemessene und gerechte Preise mit Vertragspartnern zu vereinbaren, wohl nur als gerechtfertigt zu bezeichnen.

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