Neues Feldbus basiertes Client-Server-System für die Betriebsdatenerfassung / Modulares Konzept mit einer Vielzahl kombinierbarer Funktionmodule

Villingen-Schwenningen/Baden Württemberg (OTS) - Die wachsenden Ansprüche der Anwender an die Bedienerfreundlichkeit und die Forderungen der Unternehmen nach Client-Server-Lösungen mit Windows-Dialogen veranlaßte Kaba Benzing, als Ergänzung zu ihrer bewährten Terminalserie Bedas 90 00 die Feldbus basierte Produktserie Bedalon zu entwickeln. Das neue Konzept basiert auf der innovativen LON-Technologie. Ihm liegt die Idee zugrunde, die Intelligenz dort hinzubringen, wo sie auch gebraucht wird - nämlich in der Peripherie.

Zur CeBIT '97 stellt Kaba Benzing nun einen Baukasten mit LON-Komponenten vor, aus dem sich die Anwender ihrer betrieblichen Situation angepaßte Systeme zur Betriebsdatenerfassung zusammenstellen können. Applikationsträger und Koppelglied zu weiteren Systemen ist der im BDE-Gerät integrierte PC. Zur Verfügung stehen eine Reihe von Hardwaremodule, u.a.

  • ein PC-Knoten
  • Funktionsknoten
  • Leser
  • I/O's
  • grafisches Display
  • Datenspeicherung
  • Time Server etc.

sowie Softwaremodule, die zu verschiedenen Systemen je nach Anforderung konfiguriert werden können. Grundidee des neuen Konzeptes ist es, daß ein Anwender nur die von ihm wirklich benötigten Module bzw. Funktionalitäten auswählt und erhält. Dies wird dadurch möglich, weil LON jedes Feldbusmitglied als eigenständiges Modul behandelt, das die Fähigkeit besitzt, sich mit anderen Modulen zu einem Gesamtsystem zu verbinden. Dadurch kann eine genau auf das Unternehmen abgestimmte BDE-Lösung erstellt werden, die bezüglich Umfang und Funktionalität jederzeit ausbaubar ist. Bei einem Ausbau bleiben bereits installierte Komponenten Teil des neuen Systems, was für den Kunden eine hohe Investitionssicherheit bedeutet.

Auf der CeBIT werden mehrere Konfigurationsmöglichkeiten des Feldbus basierten BDE-Systems Bedalon gezeigt.

In der einfachsten Variante werden bis zu zwei Leser mit einem PC-Knoten und einem Display in einem Gehäuse vereint. Dieses "klassische Erfassungsgerät" ist via Ethernet an ein übergeordnetes System angeschlossen, der Feldbus zur Anbindung der Leserknoten befindet sich hier im Innern des Gerätes. Auf dem PC läuft eine Erfassungssoftware eines Kaba Benzing-Softwarepartners, die die Verbindung zu dessen Applikationssoftware herstellt. Das BDE-Gerät in dieser Variante erlaubt den Aufbau eines klassischen Client-Server-Konzepts, bei dem das in der Werkstatt stehende Erfassungsgerät eigenständig im Dialog mit einer Zentrale steht.

An dieses BDE-Basisgerät lassen sich nun weitere Funktionsknoten anbinden, so daß ein sog. Erfassungsverbund entsteht. Über den LON-Bus können zusätzliche Bedieneinheiten wie Displays oder Leser angeschlossen werden oder weitere Funktionsknoten wie I/O's und Zähler. Dieser Erfassungsverbund läßt sich zu komplexen Mehrplatz-Systemen ausbauen, indem mehrere Systeme dieser Art miteinander verbunden werden.

ots Originaltext von Kaba Benzing
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