Essen, das Laune macht / Sind Sie lustlos und gereizt? Vielleicht liegts am Essen!

Stuttgart (OTS) - Bestimmte Stoffe in den Nahrungsmitteln können auf den Hirnstoffwechsel und damit auf Leistungskraft, Verhalten und Befinden einwirken. Untersuchungen zeigen, so die Zeitschrift Das Beste in ihrer Märzausgabe, daß die Zusammensetzung des Essens die Stimmungslage beeinflussen kann.

Das Hormon Serotonin sorgt für eine entspannte und zufriedene Gemütslage. Fehlt es, dann können Depressionen wachsen. Das probate Mittel dagegen: Vollkornbrot. Es fördert die Bildung von Serotonin.

Das Fleisch des Truthahns, Hähnchen und Thunfisch sind reich an der Aminosäure Tyrosin. Tyrosinreiche Nahrung verleiht Energie. Bei Mangel an Tyrosin kann die Aufmerksamkeit sinken, und das Denken fällt schwerer. Gelegentlich sollte man sich auch ein Stück Fleisch schmecken lassen, um die Versorgung mit Eisen sicherzustellen. Auch Vollkornbrot, Sojabohnen, Haferflocken und Hirse sind gute Eisenquellen.

Wer schwitzt und dabei nur zwei Prozent Körperflüssigkeit verliert, der ist deutlich weniger leistungsfähig. Um fit zu bleiben, empfiehlt Esther Schnur von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit.

Magnesium macht Menschen weniger ängstlich; zudem sorgt das Mineral für guten Schlaf. Viel Magnesium enthalten Bananen. Gute Lieferanten sind auch Vollkornbrot und Milchprodukte.

Professor Volker Pudel, Ernährungspsychologe an der Universität Göttingen, und seine Kollegen haben festgestellt, daß neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, E und Folsäure die Aufmerksamkeit und Konzentration erhöhen. Die untersuchten Männer wurden selbstsicherer und reagierten besser, wenn sie mehr davon aufnahmen. Brokkoli ist eine gute Quelle für Folsäure und die Vitamine B1, B2 und C. Sonnenblumenöl zum Kochen ergänzt das Vitamin E.

Selen, ein Spurenelement, dessen Bedeutung erst in den letzten Jahren erkannt worden ist, trägt ebenfalls zum Wohlbefinden bei. US-Forscher stellten fest, daß 80 Mikrogramm Selen jeden Tag die Testpersonen umgänglich macht und ihre Laune verbessert. Selen findet sich in Paranüssen, Seefisch, Fleisch oder Hülsenfrüchten.

Koffein verstärkt offensichtlich die Wirkung des leistungssteigernden Hormons Adrenalin. Capsaicin, ein Stoff, der in Pfeffer, Paprika und Chilis vorkommt, reizt die Nervenenden im Mund. Das Gehirn setzt daraufhin Endorphine frei, die Wohlgefühle erzeugen und Schmerzen unterdrücken. Aber auch hier gilt - wie bei allen anderen Vitaminen und Mineralien: Vorsicht vor Übertreibung!

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