Sport-Staatssekretär Peter Wittmann zur Alpinen Ski-WM

Hohe Erwartungen nicht ganz erfüllt, doch kein Grund für Unzufriedenheit

Wien (OTS) - "Insgesamt haben Österreichs Skirennläufer bei dieser Weltmeisterschaft sicher nicht so abgeschnitten, wie es sich die Verantwortlichen und die Öffentlichkeit erwarteten. Doch sollten wir nicht vergessen, daß alle ihr bestes gegeben haben. Immerhin sind die gewonnenen Medaillen und die vielen guten Plazierungen Zeichen genug, daß Österreich eine Top-Nation ist und bleibt." So reagierte Sport-Staatssekretär Peter Wittmann auf die ÖSV-Ergebnisse bei der Alpinen Ski-WM in Sestriere.

Zu denken geben sollte, so der Sport-Staatssekretär, aber die Tatsache, daß im entscheidenden Moment einige Läufer nicht ihre volle Leistungsstärke erbracht haben. Das liege weniger im körperlichen, als viel mehr im mentalen Bereich. "Unsere Athleten sind von ihren Trainern sicherlich gut vorbereitet in die Rennen gegangen, sieht man von einzelnen Krankheiten oder Verletzungen ab, die nicht in deren Einflußbereich liegen können. Technisch sind Österreichs Läufer ja sicher mit die Besten der Welt."

Der Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg habe sich laut Wittmann "bei manchen Rennen in der psychischen Verfassung gezeigt".

Daher, so Staatssekretär Wittmann, sei es wichtig, in Zukunft psychologischen Begleitmaßnahmen im Spitzensport mehr Bedeutung zu schenken. "Dieser Ansatz ist zum Beispiel im neu gestalteten Konzept für die Spitzensportförderung ein fester Bestandteil. Ich denke, wir können damit einiges bewirken."

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