Mit Geld alleine schafft man keine Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Frau Hostasch' Ankündigung im "Jahr 1997 werde der Rekordwert von 7,5 Milliarden Schilling für aktive Arbeitsmarktpolitik ausgegeben und damit wichtige Impulse für die Arbeitsplatzschaffung und -sicherung gesetzt", klingt fast fahrlässig, angesichts der Effizienz und Effektivität des AMS.

Frau Hostasch - so der österreichische Gewerbeverein (ÖGV) - soll zuerst einmal ihr Arbeitsmarktservice (AMS) auf Vordermann bringen:
Zu Denken sollte etwa geben:

+ Die mit Beispielen belegte Aussage, wie jene des Unternehmers Peter Ehrenbrandtner von der Mauthausener Firma PEM: "Das AMS gefährdet wissentlich Arbeitsplätze in Österreich und wirft Unternehmern Prügel vor".

+ Der vom ÖGV gestern aufgezeigte Fall, daß ein stellenausschreibender Unternehmer ab 15.30 Uhr nur mehr via Tonband zu hören bekommt, die Damen und Herren des AMS sind nicht mehr erreichbar. Damit wird dokumentiert, daß sie Service lediglich als Form ihres persönlichen Komforts verstehen und ihnen somit das Schicksal von mehr als 300.000 Arbeitslosen egal ist.

+ Der Flop vom vergangenen Herbst, als eingestanden werden mußte, daß lediglich 464! der damals 67.000 Langzeitarbeitslosen vermittelt werden konnten, obwohl das AMS 20 Prozent der gesamten Lohnkosten übernahm.

Dies zeigt sehr deutlich, daß das AMS - eher sollte es seinen alten Namen Arbeitsmarktverwaltung tragen - weder effektiv, noch effizient ist. Es ist lediglich eine große Geldvernichtungsmaschine.

In dieser Situation soll die neue Frau Sozialministerin, die auch Arbeitsministerin ist, nicht alles auf's Geld setzen, sondern vor allem auf die Motivation der AMS-Mitarbeiter. Dort scheinen die Probleme zu liegen!

Denn Frau Bundesministerin, wie sagte schon einst Meister Goethe:
"In der Beschränkung zeigt sich erst der (die) MeisterIn."

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